Bayerische Wirtschaft setzt auf eigenen Fachkräftenachwuchs
In ganz Bayern beginnen morgen (Dienstag, 28. April) für tausende Azubis die Abschlussprüfungen in ihren jeweiligen IHK-Ausbildungsberufen. Manfred Gößl, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK), wünscht den künftigen Fachkräften aus über 26.000 bayerischen Ausbildungsbetrieben in Industrie, Handel und Dienstleistungen viel Erfolg dafür. „Die Absolventinnen und Absolventen können mit dem erfolgreichen Abschluss ihrer Berufsausbildung auf ausgezeichnete berufliche Perspektiven bauen“, so der BIHK-Chef. „Unsere bayerische Wirtschaft setzt auf die eigenen Nachwuchsfachkräfte, um im Wettbewerb bestehen zu können und die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.“
Zunächst stehen am 28. und 29. April die schriftlichen Abschlussprüfungen für rund 25.000 Prüflinge in über 60 kaufmännischen und verwandten Berufen auf dem Programm, darunter Einzelhandels-, Bank- und Industriekaufleute. Ab dem 5. Mai folgen die Prüfungen für über 9.000 angehende Absolventinnen und Absolventen in rund 150 technischen Berufen. Dazu gehören zukünftige Industriemechaniker, Mechatroniker und Elektroniker.
Um den IHK-Berufsabschluss zu erreichen, müssen die Azubis neben dem schriftlichen Teil in den kommenden Monaten noch mündliche oder praktische Prüfungen meistern. Über 28.000 ehrenamtliche Prüferinnen und Prüfer aus den Unternehmen sowie Lehrkräfte aus den Berufsschulen unterstützen die IHKs dabei. Die schriftlichen IHK-Abschlussprüfungen werden bundesweit gleichzeitig organisiert. Die IHKs stehen in Bayern für rund 60 Prozent aller Ausbildungsverhältnisse, gefolgt vom Handwerk sowie den zuständigen Stellen der freien Berufe, des öffentlichen Dienstes und der Agrarwirtschaft.