Die Politikberatung des BIHK auf einen Blick
Gesamtinteresse
Als Dachorganisation der neun bayerischen IHKs spricht der BIHK für rund eine Million Mitgliedsunternehmen aller Größen und Branchen: von kleinen Familienbetrieben über inhabergeführte mittelständische Unternehmen bis hin zu weltweit tätigen Konzernen. Durch die gesetzliche Mitgliedschaft sind die bayerischen IHKs nicht abhängig von einzelnen Unternehmen oder Partikularmeinungen, sondern repräsentieren das Gesamtinteresse der gewerblichen Wirtschaft im Freistaat.
Wirtschaftsbezug
Zu den zentralen Aufgaben des BIHK zählt, das Gesamtinteresse der bayerischen IHK-Mitgliedsunternehmen verantwortungsvoll zu vertreten. Unter anderem durch Positionspapiere, Stellungnahmen und Studien beraten die IHKs Entscheidungsträger aus Politik und Verwaltung faktenbasiert bei wirtschaftsrelevanten Sachfragen. Wie vom Gesetzgeber vorgegeben, positionieren sich die IHKs nicht zu arbeits- und sozialpolitischen Themen, die in den ausschließlichen Zuständigkeitsbereich der Tarifparteien fallen.
Abwägung von Branchen- und Regionalinteressen
Um das Gesamtinteresse artikulieren zu können, werden die Positionen der bayerischen IHKs von verschiedenen branchenübergreifenden Gremien sowie fach- und regionalspezifischen Ausschüssen ermittelt und diskutiert. Abschließend beraten und verabschiedet werden die Positionen durch die Vollversammlungen der bayerischen IHKs – den Parlamenten der regionalen Wirtschaft. Im Verlauf dieser Legitimationsprozesse werden regional- und branchenspezifische Interessen unter Berücksichtigung beachtlicher Mindermeinungen miteinander abgewogen. In allen Gremien engagieren sich die Unternehmerinnen und Unternehmer ehrenamtlich.
Parteipolitisch neutral, parteiisch in der Sache
Die bayerischen IHKs agieren parteipolitisch neutral. Sie unterstützen keine Parteien durch Spenden, Mitgliedschaften oder anderweitige finanzielle oder immaterielle Zuwendungen.