Bayerische Wirtschaft begrüßt Lockerungen im Bayern-Plan

München – Die Bayerische Wirtschaft unterstützt den Fahrplan der Staatsregierung für weitere Lockerungen. „Der Handel ist jetzt frei von Flächenbeschränkung und endlich haben auch Gastronomen und Hoteliers im Freistaat die erforderliche Perspektive“, erklärt Eberhard Sasse, Präsident des Bayerischen Industrie und Handelskammertags (BIHK). „Viel zu lange wusste die Branche nicht, wann wieder Gäste kommen dürfen. Wichtig ist vor allem, dass Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und Campingplätze für den Inlandstourismus wieder offen sind. Der stufenweise Start ab 18. Mai ist ein wichtiger Schritt in Richtung Normalisierung, wenn auch unter Einschränkungen. Hauptsache ist, dass die Betriebe erstmals nach Wochen wieder Umsatz machen können.“

Sasse: „Endlich Perspektive für Gastronomie und Hotels“ / Plan für weitere Branchen nötig

München (05.05.2020) – Die Bayerische Wirtschaft unterstützt den Fahrplan der Staatsregierung für weitere Lockerungen. „Der Handel ist jetzt frei von Flächenbeschränkung und endlich haben auch Gastronomen und Hoteliers im Freistaat die erforderliche Perspektive“, erklärt Eberhard Sasse, Präsident des Bayerischen Industrie und Handelskammertags (BIHK). „Viel zu lange wusste die Branche nicht, wann wieder Gäste kommen dürfen. Wichtig ist vor allem, dass Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und Campingplätze für den Inlandstourismus wieder offen sind. Der stufenweise Start ab 18. Mai ist ein wichtiger Schritt in Richtung Normalisierung, wenn auch unter Einschränkungen. Hauptsache ist, dass die Betriebe erstmals nach Wochen wieder Umsatz machen können.“

Sasse betont, dass die Gastronomen und Hoteliers die von der Staatsregierung vorgeschriebenen Abstands- und Hygieneregeln einhalten und äußerst verantwortungsvoll mit den Lockerungen umgehen werden. „Wir appellieren daher auch an die Kommunen, bei den Regeln für die Außengastronomie Kulanz zu zeigen“, sagt der BIHK-Präsident.

Der BIHK fordert, dass es dringend für weitere Branchen einen ähnlichen Stufen-Plan braucht. „Im Event- und Cateringbereich, im Messe- und Veranstaltungsgeschäft sowie in der Freizeit- und Touristikwirtschaft fehlt derzeit jegliche Perspektive. Für zahlreiche Mitarbeiter und Unternehmer wird diese Krise immer existenzbedrohender“, warnt Sasse.

Als wichtige Hilfsmaßnahme für betroffene Unternehmen begrüßt die bayerische Wirtschaft das heute startende LfA-Programm für Schnellkredite. "Die LfA-Schnellkredite für Soloselbstständige und Kleinstunternehmen bis zu 10 Mitarbeitern sind eine äußerst wichtige Ergänzung der Soforthilfe-Zuschüsse und der bundesweiten KfW-Schnellkredite, die auf Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern beschränkt sind. 80 Prozent der Unternehmen in Bayern haben weniger als zehn Mitarbeiter. Selbst nach der Öffnung müssen wir davon ausgehen, dass viele dieser Betriebe ihr altes Umsatzniveau nicht gleich wieder erreichen werden. Eine rasche und ergebnisorientierte Umsetzung des neuen LfA-Programms ist essenziell, um möglichst vielen dieser Betriebe eine Brücke in die Nach-Corona-Zeit zu bauen", sagt BIHK-Präsident Sasse. Die LfA-Schnellkredite haben eine Haftungsfreistellung zu 100 Prozent, so dass die zuständigen Hausbanken das Darlehen ohne umfassende Kreditprüfung ausbezahlen können.

Der BIHK setzt sich auch dafür ein, bei der bayerischen Soforthilfe zügig zum Abschluss aller Antragsverfahren zu kommen. "Die heute von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger vorgestellte Zwischenbilanz von 250.000 beschiedenen Anträgen und ausbezahlten Hilfen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro stimmt hoffnungsvoll", erklärt Sasse.

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