Startup des Monats: ‎Optores GmbH

In unserem Interview schildern die Geschäftsführer Wolfgang Wieser und Thomas Klein, wie es zur Gründung kam und wie ihre 3D-Bilder für die Industrie relevant sind.
 
1) Hallo Wolfgang, hallo Thomas, was macht die Optores GmbH und wie kam es dazu?
Wir arbeiten in der optischen Bildgebung, genauer gesagt der Optischen Kohärenztomographie (OCT). Diese Technik ist ähnlich wie Ultraschall, aber mit Licht statt Schall. Damit kann die 3D-Struktur von Proben untersucht werden, und zwar völlig berührungslos und ohne schädliche Strahlung wie beispielsweise beim Röntgen.

Wir haben die Technik während unserer Doktorarbeiten an der LMU München deutlich weiterentwickelt – und dann 2013 das Spin-off Optores gegründet.


2) Wie funktioniert euer bildgebendes Laserverfahren genau? Wo kommt die Technologie zum Einsatz und warum ist sie so relevant?
In der OCT wird von jeder Stelle der Probe ein Tiefenprofil aufgenommen, die dann zu einer 3D-Ansicht zusammengefügt werden. Bei Optores haben wir das weltweit schnellste OCT entwickelt, so dass sehr viele 3D-Datensätze pro Sekunde aufgenommen werden können. Dadurch können Proben erstmals live in 3D betrachtet werden, und nicht nur statisch.


3) Welche Branchen und Industrieunternehmen profitieren also konkret von eurem Angebot?
Zum einen die Medizintechnik, wo OCT in Gebieten wie der Augenheilkunde bereits ein Standardverfahren ist. Zum anderen die Industrie, da durch unsere Technik OCT erstmals schnell genug für High-Throughput Anwendungen ist, bei denen Proben sprichwörtlich wie am Fließband inspiziert werden müssen.


4) Wie nehme ich Kontakt zu euch auf?
Am einfachsten per Mail an info@optores.de, oder gerne auch bei Messen wie der Laser World of Photonics in München oder der Photonics West in San Francisco.
 
 
Vielen Dank für das Interview!

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