Blauer Kompass: Wettbewerb zur Anpassung an den Klimawandel

Wie sehen erfolgreiche Projekte zur Anpassung an den Klimawandel in der Praxis aus? Welche Akteure sind mit guten Ideen Vorreiter? Im Rahmen des Wettbewerbs „Blauer Kompass“ zeichnet das Umweltbundesamt innovative Projekte aus, die den Folgen des Klimawandels begegnen. Viele gesellschaftliche Akteure finden innovative Antworten auf die zunehmend häufigen und intensiven Klimafolgen in Deutschland: ob Begrünung des Bürodachs, Entsiegelung des Schulhofes, Anbau klimaangepasster Pflanzensorten in der Landwirtschaft oder Maßnahmen zum Hochwasserschutz.

Bewerber können in folgenden drei Kategorien antreten:

Kategorie 1: private und kommunale Unternehmen
Kategorie 2: Bildungs- und Forschungseinrichtungen
Kategorie 3: Vereine, Verbände, Stiftungen

Alle eingegangenen Bewerbungen werden nach sechs Kriterien bewertet:

  1. Wirksamkeit: Zeigt die Anpassungsmaßnahme Erfolg bzw. ist sie erfolgsversprechend hinsichtlich des Umgangs mit den Folgen des Klimawandels?
  2. Finanzielle Tragbarkeit: Weist die Maßnahme ein positives Kosten-Nutzen-Verhältnis auf?
  3. Nachhaltigkeit: Trägt die Maßnahme zu einer dauerhaften umwelt-, sozial- und zukunftsgerechten Entwicklung der Gesellschaft bei?
  4. Positive Nebeneffekte: Generiert die Maßnahme weitere positive Effekte neben ihrem primären Zweck der Klimaanpassung bezüglich Umwelt und Gesellschaft?
  5. Flexibilität: Kann die Maßnahme an veränderte Rahmenbedingungen angepasst, weiterentwickelt oder gegebenenfalls sogar rückgängig gemacht werden? Ist eine Modifizierung mit verhältnismäßig geringen Kosten möglich?
  6. Robustheit: Kann die Maßnahme mit Unsicherheiten hinsichtlich der zukünftigen Klimaänderung umgehen? Wirkt sich die Maßnahme auch unter verschiedenen Klimaszenarien positiv aus?

Das Online-Bewerbungsformular finden Sie auf www.umweltbundesamt.de/bewerbung-blauer-kompass.
Bewerbungen sind bis zum 10. Februar 2020 möglich.

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