Zollaussetzungen und Zollkontingente per 1.1.2017

Aus allen Mitgliedstaaten der EU werden halbjährlich Neuanträge bzw. Änderungsanträge für Zollaussetzungen bzw. Zollkontingente über die entsprechenden nationalen Regierungsstellen jeweils zum 15. März bzw. zum 15. September der EU-Kommission vorgelegt.
 
Anträge deutscher Unternehmen können jeweils bis Ende Januar bzw. bis Ende Juli für die sich anschließende Beratungsrunde beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) eingereicht werden. Vor Weiterleitung der deutschen Anträge durch das BMWi an die EU-Kommission findet eine nationale Prüfung dieser Anträge statt. Hierdurch soll eine wirtschaftliche Schädigung möglicher deutscher Produzenten verhindert werden. Wirtschaftliche Einwände gegen deutsche Anträge können vor Weiterleitung an die EU-Kommission jeweils bis Ende Februar bzw. Ende August geltend gemacht werden.

Anträge deutscher Unternehmen zu Zollaussetzungen oder Zollkontingenten für das Jahr 2017 können somit bis Ende Juli 2016 beim BMWi eingereicht werden.
Weitere Informationen finden sich auf dieser Webseite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.