EU-Parlament befürwortet Aufnahme von Freihandelsabkommen mit Australien und Neuseeland

Die Europäische Kommission arbeitet daran, Handelsbeziehungen mit Australien und Neuseeland ‎aufzunehmen, und hält damit weiter an den Strategien bilateraler Freihandelsabkommen fest.
 
Am 25.02.2016 hat das europäische Parlament mit großer Mehrheit einen Entschließungsantrag zur Eröffnung von Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen mit Australien und Neuseeland angenommen. In seiner Entschließung betont das EU-Parlament die Notwendigkeit der Vertiefung der Beziehungen der EU im asiatisch-pazifischen Wirtschaftsraum.
 
Die Kommission wird aufgefordert, alle Möglichkeiten des Marktzugangs für die europäische Wirtschaft zu prüfen, die ein Freihandelsabkommen mit Australien und Neuseeland bieten könnte, und fordert ein Abkommen, das die Themenbereiche Investitionen, Handel mit Gütern und Dienstleistungen, E-Commerce, öffentliches Beschaffungswesen, Energie, öffentliche Unternehmen, Wettbewerb, Regulierungen, Forschung und Entwicklung sowie die Bedürfnisse von KMU ganzheitlich behandelt.
 
Die für die Aufnahme der Verhandlungen notwendigen Mandate könnte die EU-Kommission im ersten Quartal 2017 von den EU-Mitgliedsstaaten erhalten.