Außenwirtschaft aktuell - für die oberfränkische Wirtschaft
Februar 2016

 
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Inhalt
Thema des Monats
 
Veranstaltungen
 
Messen & Delegationsreisen
 
Zoll- & Außenwirtschaftsrecht
 
Europäische Union
 
Länder & Märkte
 
Verschiedenes
 
 
Thema des Monats
 
Fasching: Ursprungszeugnisse und Bescheinigungen | Wir sind für Sie erreichbar
 
Am Faschingsdienstag, 9. Februar 2016, wird die IHK für Oberfranken lediglich bis 13 Uhr geöffnet sein. Unser Kollege, Peter Häckel, ist für Sie dennoch wie gewohnt bis 16 Uhr erreichbar und kümmert sich um Ihre Ursprungszeugnisse und Bescheinigungen für den Im- und Export.

 
Ansprechpartner
 
Häckel, Peter | 0921-886-157 | haeckel@bayreuth.ihk.de
 
 
 
 
IHK-Umfrage über Perspektiven und Hemmnisse im Auslandsgeschäft – Sagen Sie uns Ihre Meinung
 
Mit der Umfrage „Going International“' führen die Industrie- und Handelskammern (IHKs) jährlich die größte Umfrage zum Engagement der deutschen außenwirtschaftlich tätigen Unternehmen durch.

Ihre Einschätzungen über Lage und Perspektiven im Auslandsgeschäft sind uns wichtig: Wie geht es weiter im Auslandsgeschäft? Welche Märkte bergen Potenzial? Auf welche Hürden treffen Sie? Schwerpunkte der Umfrage sind die aktuelle Geschäftslage und Perspektiven im Auslandsgeschäft, Barrieren im Außenhandel, TTIP und der freie Dienstleistungsverkehr in der EU.

Wir freuen uns, wenn Sie sich etwas Zeit nehmen und an dieser Umfrage beteiligen, denn wir benötigen Ihre Unterstützung, um die Belange der Wirtschaft mit „harten Fakten“ gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit vertreten zu können.

Die Befragung ist anonym. Die erhobenen Daten werden ‎nicht ‎namentlich gespeichert.

Link zur Umfrage

Falls nach Klick des Links anstelle des Fragebogens eine Anmeldeseite erscheint, geben Sie bitte das Kennwort „106B“ ein.

 

 
Ansprechpartner
 
Dr. oec. Kolb, Hans | 0921-886-158 | kolb@bayreuth.ihk.de
 
 
 
 
Veranstaltungen
 
laufend: Seminare Außenwirtschaft
 
Unsere aktuellen Seminare Außenwirtschaft finden Sie stets aktuell hier.
 
 
 
 
10.03.2016: Andere Länder – andere (Web-)Seiten Softskills für Ihren internationalen Webauftritt
 
Wer internationale Geschäfte anbahnen und abwickeln möchte, hat schon viel über Business-Knigge im Ausland gehört. Doch wie sieht es mit Ihrer Website aus? Spricht Sie wirklich die Sprache Ihrer ausländischen Zielgruppe? Häufig werden Websites einfach nur übersetzt, während Layout und Struktur exakt übernommen werden. Doch neben dem reinen Text ist auch das Userverhalten im Ausland zu beachten. Liest mein Kunde von links nach rechts oder von rechts nach links? Welche Farben werden mit welchen Eigenschaften verbunden? Sind Fotos der Unternehmensleitung mit führenden Politikern des Landes erwünscht und vertrauenserweckend oder stoßen Sie eher auf Ablehnung? Welche Zahlungsmittel und Onlineshops sind im Zielland gängig und akzeptiert? Sollte jeder Mitarbeiter mit Portraitfoto zu sehen sein oder ist das zu viel des Guten? Die Antwort lautet wie so oft: es kommt darauf an. Es kommt darauf an, in welches Land sie exportieren möchten. Besuchen Sie die Veranstaltung „Andere Länder – andere Seiten“ und erfahren Sie aus erster Hand, wie Sie bei der Internationalisierung Ihres Webauftrittes vorgehen können.

Veranstaltungsdaten im Überblick:
„Andere Länder – andere (Web-)Seiten“
10. März 2016, 09:00 – 13:00 Uhr
Bayreuth
Kosten: 80,- Euro / Person
Anmeldeschluss: 5. März 2016
 
Ansprechpartner
 
Taepke, Katrin | 0921-886-462 | taepke@bayreuth.ihk.de
 
 
 
 
23.03.2016: Stressfrei durch die Betriebsprüfung
 
Wenn sich der Zoll zu einer Betriebsprüfung anmeldet, macht sich in den Unternehmen leichte Nervosität und Hektik breit. Doch das muss nicht sein. Wie Sie sich optimal auf eine Betriebsprüfung durch den Zoll vorbereiten und unangenehme Überraschungen vermeiden, verrät Ihnen am 23. März Diplom-Finanzwirt Mirko Dörry. Er bringt umfangreiche Erfahrungen durch seine Tätigkeiten als Prüfer und Dozent bei der Bundeszollverwaltung mit. Sie erfahren u.a., welche Unterlagen der Prüfer anfordern könnte, welches die häufigsten Fehler bei Im- und Export sind, wie Sie selbst die Prüfung beschleunigen können und welche Rechte und Pflichten der Prüfer (aber auch Sie selbst) haben.

Kosten: 180,- Euro / Person
Anmeldeschluss: 10. März 2016

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Ansprechpartner
 
Ellmies, Roland | 0921-886-156 | ellmies@bayreuth.ihk.de
 
 
 
 
15.02.2016: Iran | Wirtschaftsbeziehungen erneuern und ausbauen - in München
 
Veranstaltung des vbw: „Bayern – Iran: Wirtschaftsbeziehungen erneuern und ausbauen“

Aufgrund der Aufhebung der Sanktionen Mitte Januar 2016 bieten sich für bayerische Unternehmen zukünftig wieder Geschäftschancen mit dem Iran. Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. (vbw) führt diesbezüglich eine Veranstaltung durch, um Möglichkeiten und Herausforderungen mit dem Iran aufzuzeigen. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, sich in einem B2B Branchendialog mit einer iranischen Unternehmensdelegation auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.

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Anhänge
 
160121MD-vbw-Flyer-Einladung-Iran
 
 
 
 
Messen & Delegationsreisen
 
Recht auf Messen: Ersatzforderungen des Veranstalters bei Rücktritt des Ausstellers
 

Ersatzforderungen des Messeveranstalters bei Rücktritt des Ausstellers zulässig

Das Amtsgericht Nürnberg hat mit Urteil vom 27.05.2015 (Az.: 16 C 76/15) wesentliche bestehende Grundsätze bei der Behandlung des Rücktritts eines Ausstellers von seiner Messeteilnahme bestätigt.

Es stellt demnach keine unangemessene Benachteiligung des Ausstellers dar, wenn laut Allgemeinen Teilnahmebedingungen des Veranstalters die Standeinteilung erst nach der Anmeldung und gleichzeitig mit der Zulassung und der Bekanntgabe der Hallen- und Standnummer mitgeteilt wird.

Insbesondere im Hinblick auf die aufwendige Aufplanung von größeren Messen und die damit verbundene Erforderlichkeit der Zusammenstellung einer sinnvollen und sachgerechten Anpassung an die Gegebenheiten erscheint es dem Gericht als sach- und interessengerecht, wenn entsprechende verbindliche Zusagen zum Standplatz erst zu diesem Zeitpunkt erfolgen können. Die Besonderheiten bei der Aufplanung einer Messe, welche vor allem auch darin bestehen, keine Lücken innerhalb einer Halle entstehen zu lassen, rechtfertigt bei einem Rücktritt des Ausstellers in der Regel auch trotz anderweitiger Vergabe des konkreten Messestandes die pauschalierte Ersatzforderung für Verwaltungsaufwand, entgangenen Gewinn, etc. in Höhe von 25 % des vereinbarten Beteiligungsbeitrages. Selbst bei „Auffüllung“ freigewordener Messestände bestünde eigentlich sogar weiterhin ein Anspruch des Veranstalters auf Zahlung des vollständigen Beteiligungsbeitrages, wenn und soweit lediglich Verschiebungen bereits vermieteter Stellflächen vorgenommen werden.

Für den Nachweis, dass im Ergebnis keinerlei entgangener Gewinn vorlag, müsste der zurücktretende Aussteller daher den Nachweis erbringen, dass eine echte Ersatzvermietung bei sonst vollständiger Ausbuchung vorlag.

Quelle: AUMA Compact Januar 2016

 
 
 
 
14.-18. März: Indien | Markterkundungsreise Nahrungsmittelverarbeitung ‎– noch freie Plätze
 
Im Auftrag des BMWi führt der OAV in Kooperation mit der Deutsch-Indischen Handelskammer ‎und mit Unterstützung des VDMA eine Markterkundingsreise mit dem Schwerpunkt ‎Nahrungsmittelverarbeitung, Lagerung, Verpackung und Kühltechnologie nach Bengaluru, Kolkata ‎und Delhi vom 14. bis 18.03.2016 durch.‎

Die Markterkundungsreise soll kleinen und mittleren Unternehmen einen fundierten Überblick über ‎den Nahrungsmittelverarbeitungsmarkt in Indien, Investitionsmöglichkeiten und Förderprogramme ‎sowie erste Kontakte in die Branche ermöglichen. Der OAV und die Deutsch-Indische ‎Handelskammer stellen den Teilnehmern bereits in der Vorbereitung der Reise ausführliche ‎Zielmarktinformationen zur Verfügung. Im Rahmen der Reise werden neben fachbezogenen ‎Informationsveranstaltungen mit lokalen Referenten, Experten und Multiplikatoren umfangreiche ‎Unternehmensbesuche und Networking-Events zum Aufbau von Geschäftskontakten sowie die ‎Organisation von Behördenbesuchen angeboten.‎

Einen Flyer mit weiteren Informationen zu Programm und Anmeldung finden Sie hier.
Anmeldeschluss ist der 29. 01.2016.

Der Teilnehmerbeitrag beträgt in Abhängigkeit von der Größe des Unternehmens zwischen 500,- ‎EUR und 1000,- EUR (brutto). Darüber hinaus tragen die Unternehmen die individuellen Kosten ‎für Flug und Hotelübernachtungen, Visa, Verpflegung und Logistik vor Ort.‎

 

 
 
 
 
7.-10. April: Thailand | Einladung zur Fachmesse für Auto-Komponenten
 
Einladung zur Entdeckung der Geschäftsmöglichkeiten auf der Thailand Fachmesse für Auto-Komponenten, Ersatz und Zubehörteile (TAPA) vom 7. bis 10. April 2016

Das Büro der Handelsangelegenheiten, Königliche Thailändische Botschaft in Berlin lädt Sie ein, die bedeutendste Fachhandelmesse in Bangkok für den Bereich Auto-Komponenten, Ersatz und Zubehörteile zu besuchen. Seit Ihrem Bestehen ist diese Messe ständig an Ausstellern sowie auch an Besuchern gewachsen und hat International einen führenden Ruf erreicht.

Die Messe findet in unserem neu eingerichteten Messegelände BITEC EXHIBITION CENTER in Bangkok, Thailand statt. Ausführliche Informationen über die Messe können Sie auch im Internet unter www.thailandautosparepartsfair.com erhalten.

Bei der Vorbereitung und Durchführung Ihres Messebesuches ist die Botschaft bereit, für Sie als Fachbesucher folgende Leistungen kostenlos anzubieten:

1) Gratis Messe Eintrittskarten und Katalog
2) Hotelreservierung (nur bei offiziellen Hotels)
3) Tägliche Beförderung, vom Hotel zur Messe und zurück (nur von offiziellen Hotels)
4) Dolmetscherservice

Wichtig: Um diese kostenlosen Leistungen nach Ihrer Wahl in Anspruch zu nehmen, bitten wir Sie das beigefügte Anmeldeformular auszufüllen und schnellstmöglich an die Botschaft per Fax, zurück-zuschicken.

Ansprechpartner: Herr Valentine, T: 030/805004-20 | ttcuser4@t-online.de

 
 
 
 
12. April: Tschechien | Informationsveranstaltung mit Kontaktbörse im Bereich Süßwaren
 
Die Deutsch-Tschechische Industrie- und Handelskammer in Prag organisiert am 12. April 2016 in Prag eine Informationsveranstaltung mit Kontaktbörse für deutsche Unternehmen im Bereich Süßwaren. Diese Veranstaltung - im Auftrag des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Ernährung - ist für deutsche Teilnehmer kostenlos.

Anmeldeschluss: 29. Februar

Kontakt: Irena Novotná | Telefon: +420 221 490 316 | E-Mail: novotna@dtihk.cz

 
Anhänge
 
Ankuendigungsflyer_IVKB_Tschechien
 
 
 
 
23.-29. April: IHK-Unternehmerreise in den Iran
 
Die IHK Würzburg bietet eine Unternehmerreise vom 23.04. bis 29.04.2016 in den Iran an.

Die Reise führt u.a. in die Millionenmetropolen Teheran und Isfahan. Neben Unternehmensbesuchen, einem Rundgang auf der Messe Project Iran und dem Besuch des Firmengemeinschaftsstandes des Freistaates Bayern, sind das Herzstück der Reise zwei Unternehmens-Kooperationsbörsen. Teilnehmer der Reise treffen auf „maßgeschneiderte“ Kontakte im Iran. Weiteres Ziel der Reise ist es, dass sich die Teilnehmer der Reise auch selbst gut ein Bild von der wirtschaftlichen Situation im Iran machen können.

> Mehr.

Kontakt: Kurt Treumann | kurt.treumann@wuerzburg.ihk.de | T: 0931/4194-353

 
 
 
 
2.-3. Mai: Sitzung der Deutsch-Iranischen Gemischten Wirtschaftskommission in Teheran
 
Unter Leitung von Bundeswirtschaftsminister Gabriel und Wirtschafts- und Finanzminister Tayebnia wird voraussichtlich in der Zeit vom 2. – 3. Mai die fünfte Sitzung der Deutsch-Iranischen Gemischten Wirtschaftskommission in Teheran stattfinden. Sie können sich bewerben, um an dieser Sitzung teilzunehmen.

Falls Sie daran teilnehmen möchten, füllen Sie bitte das beigefügte Excel-Formular aus und senden es bis 2. Februar 2016, 12:00 Uhr an geyer.juliane@dihk.de. Bitte verschicken Sie keine pdf-Datei.
 
Anhänge
 
Interessenbekundungsformular_GWK_Iran_Mai_2016
 
 
 
 
11.-13. Mai 2016: Rumänien | Bayerische Delegationsreise nach Bukarest und Klausenburg
 
Der Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, Franz Josef Pschierer, wird vom 11. bis 13. Mai 2016 nach Bukarest/Rumänien reisen. Die begleitende Wirtschaftsdelegation wird im Vorfeld am 10. und 11. Mai auch Cluj-Napoca (Klausenburg) besuchen. Das Angebot der Reise richtet sich vor allem an Geschäftsführer von Unternehmen aus den Branchen IT, Maschinen- und Anlagenbau, Automobilzulieferer und Umwelttechnologie. Ziel der Reise ist es, durch Gespräche mit Entscheidungsträgern aus Staat und Kommune, Wirtschaft, Kammern und Unternehmerverbänden zu einer weiteren Intensivierung der bayerisch-rumänischen Wirtschaftsbeziehungen beizutragen und neue Felder der Zusammenarbeit zu erschließen. Neben den politischen Gesprächen von Herrn Staatssekretär Pschierer werden für die Wirtschaftsdelegation sowohl in Cluj-Napoca als auch Bukarest Branchenfachgespräche mit Vertretern rumänischer Unternehmen aus den oben genannten Branchen angeboten. Abendempfänge als networking-Plattformen und Unternehmensbesuche runden das Angebot ab.

Rumäniens Wirtschaft wächst im fünften Jahr in Folge. Für 2016 wird ein Wachstum von 4,1 % prognostiziert. Die Bedeutung als Absatzmarkt für höherwertige Ge- und Verbrauchsgüter wächst. Die neue EU-Förderperiode 2014-2020 schafft vielfältige Geschäftsmöglichkeiten. Auch als Investitionsstandort bietet das Land zunehmend für wertschöpfungsintensivere Vorhaben Potential.

Das bayerisch-rumänische Handelsvolumen ist in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen. Im Jahr 2014 erreichte es mit mehr als 4,35 Mrd. Euro einen neuen Höchststand. Dieser positive Trend hat sich auch in den ersten drei Quartalen des letzten Jahres fortgesetzt, mit einem Volumen von mehr als 3,47 Mrd. Euro. Vor allem in den Branchen IT, Maschinen- und Anlagenbau, Automobilzulieferer und Umwelttechnologie gibt es für die bayerische Wirtschaft vielfältige und interessante Geschäftsmöglichkeiten. Insbesondere auch der Standort Cluj-Napoca mit einer renommierten Hochschullandschaft und attraktiven Industriezonen bietet viel Potential. Die staatliche Hochschule Babes-Balyai, ist als dreisprachige Universität (rumänisch, ungarisch und deutsch) in Europa eine Seltenheit und hat in der gesamten ost- bzw. mittelosteuropäischen Region hohe Bedeutung.

Sind Sie an der Reise interessiert? Dann teilen Sie bitte bis spätestens Donnerstag, den 11. Februar 2016 unter http://www.bayern-international.de/rumänien2016 Ihr begründetes Interesse (mit vollständiger Angabe der Adresse, der Position im Unternehmen und evtl. Unternehmenszielen in Rumänien) mit. Sie werden dann zu einer Teilnahme eingeladen und erhalten weitere Informationen zur Reise. Erst danach folgt die verbindliche Anmeldung. Sollte die Zahl der interessierten Unternehmen die vorhandenen Flug- und Hotelkontingente über- schreiten, ist eine Auswahl der Unternehmen erforderlich, bei der auch der Eingang der Interessensbekundung sowie die Branchenzugehörigkeit berücksichtigt werden.

Interessenbekundungen bitte an:
Bayern International Bayerische Gesellschaft für Internationale Wirtschaftsbeziehungen mbH, Catrin Grebner, Landsberger Str. 300; 80687 München, Tel:089/660566-204; Fax:089/660566-150 E-Mail: cgrebner@bayern-international.de

Für Rückfragen steht zur Verfügung:
Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, Referat 65, Ursula Heinzel, Prinzregentenstr. 28; 80538 München, Tel.:089/2162-2777; Fax:089/2162-2791 E-Mail: ursula.heinzel@stmwi.bayern.de
 
 
 
 
Zoll- & Außenwirtschaftsrecht
 
Änderungen im Bereich „Carnet“
 
Bitte beachten Sie die folgenden Änderungen im Carnet-Bereich:
 
Iran:
Die Einschaltung eines Spediteurs muss nicht mehr erfolgen. Der Carnetinhaber oder der Vertreter kann die Zollabwicklung im Iran selbst beantragen.
 
Marokko:
Der Zollbürge in Marokko hat sich geändert: Chambre de Commerce, d’Industrie et de Services Casablanca – Settat 98 boulevard Mohammed V, Casablanca.
 
Türkei:
Die türkische Zollverwaltung teilt mit, dass zusätzlich zu den bisherigen Anforderungen der im Feld B des Carnets ATA genannte Vertreter eine Vollmacht vorweisen muss, die von einem türkischen Konsulat überbeglaubigt sein muss. Eine „normale“ Vollmacht wird nicht mehr anerkannt.
Wir bitten Sie deshalb, vor Reisen in die Türkei und der damit verbundenen Ausstellung eines Carnets rechtzeitig Kontakt mit uns aufzunehmen.
 
 
Versicherungsentgelte der Euler Hermes für Carnets ATA:
Seit dem 01.11.2015 gelten 
bis Warenwert     9.999,99 EUR                                       37,00 EUR
bis Warenwert   24.999,99 EUR                                       63,00 EUR
bis Warenwert   49.999,99 EUR                                     110,00 EUR
bis Warenwert 149.999,99 EUR                                     210,00 EUR
bis Warenwert 299.999,99 EUR                                     380,00 EUR
bis Warenwert 499.999,99 EUR                                     630,00 EUR
jede weitere angefangene 500.000,00 EUR                     420,00 EUR
(jeweils zuzüglich der unveränderten Bearbeitungsgebühr von 25,00 EUR)
 
Links
 
Weiterführende Informationen und Ausfüllhilfen
 
 
 
 
EU veröffentlicht neue Dual Use-Güterliste
 
In der VO 2015/2420 veröffentlicht die Europäische Kommission eine neue Dual Use-Güterliste (Anhang I der Dual Use-VO 428/2009), die – gültig seit 25.12.2015 - die bisherige Liste (VO 1382/2014) ersetzt.
 
Mit diesen Änderungen, die in den internationalen Kontrollregimen vereinbart und von der EU in der neuen Dual Use-Güterliste konsolidiert zusammengefasst wurden, soll den neuesten Entwicklungen auf wissenschaftlichem, technologischem und wirtschaftlichem Gebiet Rechnung getragen werden.
Die in dieser Liste beschriebenen Güter (Waren, Software, Technologie) benötigen beim Export in einen Drittstaat grundsätzlich eine Ausfuhrgenehmigung des BMWFW; einige hochsensitive Güter des Anhangs IV sind auch in der innergemeinschaftlichen Verbringung genehmigungspflichtig.
Eine Darstellung der vorgenommenen Änderungen stellt die Europäische Kommission in folgenden erklärenden Unterlagen zur Verfügung:

- Explanatory Note on the 2015 Control List update
- Comprehensive Change Note Summary
 
Es wird allen einschlägig tätigen Mitgliedsfirmen dringend empfohlen, die neue Güterliste daraufhin zu prüfen, ob sich daraus für die Ausfuhren Änderungen der Genehmigungspflicht ergeben. Die Sanktionsregelungen der EU in Bezug auf Russland, Iran und Nordkorea enthalten ebenfalls spezifische Beschränkungen für Dual Use-Güter.
 
 
 
 
EZT-online: Benutzerhandbuch veröffentlicht
 

Die EZT-Online Auskunftsanwendung beinhaltet alle relevanten Informationen aus dem Bereich Zolltarif (Kom­binierte Nomenklatur, TARIC, Erläuterungen) sowie der weiteren Zollvorschriften (z.B. Anhänge ZC 8a/ ZC 8b, Marktordnungsrecht, Außenwirtschaftsrecht, Verbote und Beschränkungen, Verbrauchsteuerrecht). Sie wird innerhalb der Zollverwaltung über das Intranet und außerhalb der Verwaltung kostenfrei über das Internet angeboten.

Link:
EDIFACT-Implementierungshandbücher und andere Handbücher
(letzter Eintrag unter "Allgemeines" – Benutzerhandbuch EZT-Online)

Quelle:
zoll.de

 
 
 
 
Iran: Merkblatt zu den Entwicklungen des Iran Embargos
 
Dieses Merkblatt soll eine erste Übersicht über Änderungen der Iransanktionen im Anschluss an den Eintritt des sog. Implementation Day und den erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen über das iranische Nuklearprogramm vermitteln. Das Merkblatt spiegelt die Sach- und Rechtslage zum 18.01.2016 wider und berücksichtigt insbesondere die nunmehr in Kraft getretenen Änderungen der Iransanktionen durch die Verordnungen (EU) Nr. 2015/1861 und 2015/1862. Die überarbeitete Fassung des Merkblatts knüpft an diese Entwicklungen an und stellt die wesentlichen Änderungen und die Auswirkungen auf Antragsverfahren dar.

 
Anhänge
 
BAFA-Merkblatt_zu_den_Entwicklungen_des_Iran_Embargos
 
 
 
 
Regelungen zur Pflanzengesundheit, Beanstandungen wegen fehlender Einhaltung des ISPM 15
 

Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) - Institut für Pflanzenschutz (IPS) ist die nach Landesrecht zuständige Behörde für pflanzengesundheitliche Kontrollen bei der Ein- und Ausfuhr von Pflanzen, Pflanzenerzeugnissen und anderen phytosanitär geregelten Gegenständen. In dieser Funktion wurde die LfL über wiederholte Beanstandungen von Exportsendungen wegen Nichteinhaltung des Internationalen Standards für Verpackungsholz (ISPM 15) informiert. Als Hauptgrund wurde überwiegend das Fehlen der Markierung nach ISPM 15 angegeben.

Im Auftrag der LfL weisen wir darauf hin, dass beim Export von Waren mit Holzverpackungen die Konformität des ISPM 15 gewährleistet sein muss. Die Zuwiderhandlung stellt eine Ordnungswidrigkeit nach §13 s der Pflanzenbeschauverordnung dar, die mit einem Bußgeld verhängt werden kann.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Schreiben der LfL vom 15. Januar 2016 in der Anlage.

 
Anhänge
 
LfL_2016_Regelungen-zur-Pflanzengesundheit,_ISPM15
 
 
 
 
Stabilisierungs- und Assoziierungsprozess der EU
 
Mit Verordnung (EU) Nr. 2015/2423 vom 16. Dezember 2015 wird die Verordnung (EG) Nr. 1215/2009 zur Einführung besonderer Handelsmaßnahmen für die Länder des Westbalkans geändert und deren Geltungsdauer bis zum 31. Dezember 2020 verlängert.
Durch Verordnung (EU) Nr. 2015/2423 werden folgende Änderungen der Verordnung (EG) Nr. 1215/2009 in Kraft gesetzt:
  • Die Kommission kann die den Ländern gewährte Präferenz jederzeit vollständig oder teilweise wieder entziehen,
    • wenn schwerwiegende und systematische Verstöße gegen die Menschenrechte einschließlich der grundlegenden Arbeitnehmerrechte, gegen die Grundprinzipien der Demokratie und gegen die Rechtsstaatlichkeit vorliegen;
    • wenn nach Auffassung der Kommission ausreichende Beweise für einen Betrug oder mangelnde administrative Zusammenarbeit bei der Überprüfung der Ursprungsnachweise gegeben sind oder es zu einem massiven Anstieg der Ausfuhren in die Union über das normale Produktionsniveau und die übliche Ausfuhrkapazität hinaus kommt.
  • Wein mit Ursprung in Montenegro erhält Zugang zu den gewährten Gesamtzollkontingenten, soweit es sich um Waren des HS-Codes 2204.21 handelt und sofern zuvor das einzelne Zollkontingent ausgeschöpft wurde, das in dem mit Montenegro vereinbarten Protokoll über Wein festgelegt ist. Dieses einzelne Zollkontingent wird unter der laufenden Nummer 09.1514 eröffnet.
  • Die Geltung der Verordnung (EG) Nr. 1215/2009 wird in Bezug auf Bosnien und Herzegowina mit Wirkung vom 1. Januar 2016 ausgesetzt. Sollte Bosnien und Herzegowina vor dem 1. Januar 2016 eine Vereinbarung über die Anpassung des Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommens und des Interimsabkommens aufgrund des Beitritts Kroatiens zur EU unterzeichnen und vorläufig anwenden, wird die Verordnung nicht ausgesetzt. Wird die diesbezügliche Vereinbarung erst nach dem 1. Januar 2016 unterzeichnet und vorläufig angewendet, wird die Verordnung (EG) Nr. 1215/2009 erst wieder ab diesem Zeitpunkt in Bezug auf Bosnien und Herzegowina angewendet. Die Kommission veröffentlicht eine Mitteilung im Amtsblatt der Europäischen Union, sobald die genannte Vereinbarung über eine Anpassung unterzeichnet wurde.
Hintergrundinformation:
Bereits seit 2000 gewährt die EU auf Basis der Verordnung (EG) Nr. 2007/2000 den am Stabilisierungs- und Assoziierungsprozess der Europäischen Union teilnehmenden oder damit verbunden Ländern und Gebieten für fast alle Waren mit Ursprung in den betreffenden Ländern und Zollgebieten uneingeschränkten zollfreien Zugang zum EU-Markt.
Durch die Verordnung (EG) Nr. 1215/2009 vom 30. November 2009 wurde dies Verordnung im Interesse der Klarheit und Rationalität kodifiziert und die besonderen Handelsmaßnahmen bis 31. Dezember 2010 verlängert.
Um die soziale und wirtschaftliche Entwicklung der Länder des Westbalkan auch weiterhin zu fördern, wurde die Geltungsdauer der Verordnung (EG) Nr. 1215/2009 durch Verordnung (EU) Nr. 1335/2011 bis zum 31. Dezember 2015 verlängert. Dadurch wurden fast alle Waren mit Ursprung im Zollgebiet Kosovo ohne mengenmäßige Beschränkung sowie frei von Zöllen zur Einfuhr in die EU weiterhin zugelassen. Waren mit Ursprung in Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kroatien, der ehemaligen jugoslawische Republik Mazedonien, Montenegro oder Serbien kommen ebenfalls weiterhin in den ausdrücklich angeführten Fällen  in den Genuss dieser Verordnung. Um Störungen des Handels zu vermeiden, wurde diese Verordnung rückwirkend ab dem 1. Januar 2011 angewendet. 

Quelle: WKÖ Newsletter (Originalmeldung)
 
 
 
 
Zollaussetzungen und Zollkontingente per 01.01.2016
 
Mit Verordnung (EU) 2015/2449 des Rates vom 14. Dezember 2015
hat die Europäische Gemeinschaft Änderungen der autonomen Zollaussetzungen per 1.1.2016 für bestimmte landwirtschaftliche und gewerbliche Warenveröffentlicht. Die neuen oder verlängerten Zollbegünstigungen (zollfrei bzw. in wenigen Fällen auch zollreduziert) sind im Anhang zur erwähnten Verordnung (EU) 2015/2449 aufgelistet.


Mit Verordnung (EU) 2015/2448 des Rates vom 14. Dezember 2015
hat die Europäische Gemeinschaft die ab 1.1.2016 geltenden autonomen Zollkontingente für die Einfuhr von Waren in die Gemeinschaftveröffentlicht. Die neuen oder verlängerten Zollbegünstigungen (zollfrei bzw. in wenigen Fällen auch zollreduziert) sind im Anhang zur erwähnten Verordnung 2015/2448 aufgelistet.
 
 
 
 
Europäische Union
 
Europäischer Berufsausweis startet – Erleichterung beim grenzüberschreitenden Arbeiten
 
Wer in einem anderen EU-Land arbeiten möchte, muss – wenn der jeweilige Beruf dort reglementiert ist – eventuell ‎seine Berufsqualifikationen anerkennen lassen, bevor eine Beschäftigung im Gastland aufgenommen werden kann. ‎Genau dort soll nun der Europäische Berufsausweis (EBA) Abhilfe schaffen. ‎
 
Das elektronische Verfahren zur Anerkennung von Berufsqualifikationen zwischen den EU-Mitgliedsstaaten ist ‎einfacher, schneller und transparenter als die herkömmlichen Verfahren. Anträge können online verfolgt und bereits ‎hochgeladene Unterlagen bei neuen Anträgen für andere Länder wiederverwendet werden.‎
 
Das EBA-Verfahren können Arbeitnehmer nutzen, welche ihren Beruf vorübergehend und gelegentlich in einem anderen ‎EU-Land ausüben möchten (vorübergehende Mobilität) oder sich in einem anderen EU-Land niederlassen und dort ‎ihren Beruf dauerhaft ausüben möchten (Niederlassung). Der Europäische Berufsausweis ist der elektronische ‎Nachweis dafür, dass alle Verwaltungskontrollen durchgeführt und die Berufsqualifikationen vom Aufnahmeland ‎anerkannt wurden oder dass die Voraussetzungen erfüllt sind, vorübergehend in einem anderen EU-Land ‎Dienstleistungen zu erbringen. ‎
 
Bei einer dauerhaften Niederlassung im Ausland hat der EBA eine unbefristete Gültigkeit, bei vorübergehender ‎Mobilität beträgt diese zumeist 18 Monate. ‎
 
Erleichterungen soll der EBA derzeit für die Berufsgruppen Krankenpflegepersonal, Apotheker, Physiotherapeuten, ‎Bergführer und Immobilienmakler bringen. Erweist sich der Berufsausweis in dieser ersten Phase als praktisch und ‎werden dadurch die Verfahren tatsächlich beschleunigt, könnte er in Zukunft auch auf andere mobile Berufe ‎ausgeweitet werden.  ‎
 
Weitere Informationen dazu finden Sie auf dem EU-Portal unter diesem Link.
 
 
 
 
Europäische Investitionsinitiative: Portal zur Investorensuche + Plattform für Investitionsberatung
 
Im Rahmen der Europäischen Investitionsinitiative („Juncker-Plan“) informiert die Europäische Kommission über das neue Europäische Investitionsprojektportal (EIPP) und die Europäische Plattform für Investitionsberatung (EIAH).
 
Europäisches Investitionsprojektportal (EIPP)

Das Internetportal EIPP soll Investoren die Suche nach potenziellen Projektträgern mit Sitz in der EU vereinfachen. Europäische Projektträger wiederum können ihr Projekt kostenpflichtig registrieren und es damit potenziellen Investoren weltweit sichtbar machen. Projektträger sollen hierdurch zur Unterstützung bei der Strukturierung und Finanzierung des jeweiligen Projekts Zugang zu einem Netz von Investoren, Beratern und Beratungsleistungen erhalten.
Anforderungen zur Registrierung der Projekte sind u.a.:
  • Finanzvolumen des Projekts von mindestens 10 Millionen Euro
  • Voraussichtlicher Projektstart innerhalb von drei Jahren nach Registrierung im Portal
  • Projektträgerschaft durch eine öffentliche oder private juristische Person mit Sitz in einem EU-Mitgliedstaat
  • Einhaltung sämtlicher geltender europäischer und nationaler Rechtsvorschriften
Sind diese Anforderungen erfüllt, können sich Projektträger online registrieren lassen. Das Portal soll bei ausreichender Projektanzahl voraussichtlich Ende des 1. Quartals 2016 online zur Verfügung stehen.

Weiterführende Informationen zum EIPP finden Sie unter: http://ec.europa.eu/priorities/european-investment-project-portal-eipp_de
Das EIPP-Registrierungsformular finden Sie unter: http://ec.europa.eu/priorities/publications/eipp-project-application-form_de

 
Europäische Plattform für Investitionsberatung (EIAH)
 
Die Europäische Plattform für Investitionsberatung (European Advisory Investment Hub - EIAH) ist ebenfalls Teil der Europäischen Investitionsoffensive („Juncker-Plan“). Die Plattform ermöglicht den Austausch von Erfahrungen und konkreten Fallstudien über Projektfinanzierungen und das Projektmanagement.
Ziel der Plattform ist es, bei der Entwicklung, Vorbereitung und Durchführung von Projekten zu unterstützen und das Know-how der Europäischen Investitionsbank in diesem Bereich im lokalen Kapazitätsaufbau einzubinden. Die Plattform ist eine gemeinsame Initiative von Kommission und Europäische Investitionsbank (EIB).
 
Weiterführende Informationen unter: http://www.eib.org/eiah/

 
Zwischenbilanz Invesitionsoffensive
 
Seit Start der Europäische Investitionsoffensive 2015 sind nach aktuellen Schätzungen der Europäischen Investitionsbank (EIB) über den Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI) bis Ende 2015 rd. 50 Mrd. € an Investitionen in Europa generiert worden. Die EIB hat eine Aufschlüsselung diesbezüglich nach Sektoren und Ländern zur Verfügung gestellt.
 
Link zur Sektorenübersicht:
http://ec.europa.eu/priorities/publications/investment-plan-state-play-january-2016-sector-factsheets_de
 
Übersicht Beispielprojekte:
http://ec.europa.eu/priorities/publications/investment-plan-examples-efsi-financed-projects_de
 
Länderübersicht KMU-Finanzierung:
http://ec.europa.eu/priorities/sites/beta-political/files/sme-financing-countries_en_0.pdf
 
 
 
 
Neue Version des EU-Vergabehandbuchs PRAG für EU-Außenhilfen veröffentlicht
 
Die Europäische Kommission hat am 15.01.2016 eine revidierte Fassung (Version 2016.0) des Vergabehandbuchs (PRAG „Practical Guide to Contract Procedures for EU External Actions“) veröffentlicht. Eine Übersicht über die Änderungen liegt ebenfalls vor. Eine revidierte Fassung in deutscher Sprache wurde noch nicht veröffentlicht.
Hier finden Sie die Links zu:
-  PRAG: http://ec.europa.eu/europeaid/prag/document.do?nodeNumber=1
PRAG – Track Changes: https://ec.europa.eu/europeaid/node/101249
 
 
 
 
Niederlande übernehmen EU-Ratspräsidentschaft – Zusammenhalt Europas als größte Herausforderung
 
Zum Jahresbeginn 2016 haben die Niederlande das Amt der EU-Ratspräsidentschaft übernommen. Dazu wurde zum offiziellen Auftakt am 7. Januar das Arbeitsprogramm für das erste Halbjahr vorgelegt, welches auf der gemeinsamen Ausrichtung mit den Trio-Partnern Slowakei (2. Halbjahr 2016) und Malta (1. Halbjahr 2017) basiert (Trio-Arbeitsprogramm).

Das Leitbild der Niederländer für ihre Ratspräsidentschaft ist eine Europäische Union, die sich auf das Wesentliche konzentriert und Innovation und Wachstum fördert.
 
Besondere Schwerpunkte sollen auf folgende Themen gelegt werden:
  1. Ein integriertes Vorgehen in Fragen von Migration und internationaler Sicherheit
  2. Europa als Motor für Innovation und Beschäftigung
  3. Solide und zukunftsfähige europäische Finanzen und eine robuste Eurozone
  4. Eine vorausschauende Klima- und Energiepolitik
Zudem stehen ‎Verhandlungen mit Großbritannien über mögliche Reformen der EU sowie die Entwicklungen in ‎Griechenland auf der Agenda. Größte Herausforderung bleibt jedoch ‎das Thema Migration und die gemeinsame Flüchtlingspolitik.
 
 
 
 
Austauschprogramm „Erasmus für Jungunternehmer“
 
Nicht nur Studenten, sondern auch Existenzgründer und junge Unternehmer (Unternehmensgründung vor max. drei Jahren) können am europäischen Förderprogramm Erasmus teilnehmen.

Gründer und Jungunternehmer arbeiten, gefördert durch das EU-Programm „Erasmus for Young Entrepreneurs“, ein bis sechs Monate im europäischen Ausland Seite an Seite mit dem Geschäftsführer eines erfolgreichen kleinen oder mittelständischen Unternehmens (KMU) zusammen. Dabei gewinnen sie Einblicke in neue Märkte, erweitern ihr eigenes Business-Netzwerk, verbessern ihre Sprachkompetenzen und lernen, wie man erfolgreich ein Unternehmen führt. Umgekehrt nehmen Geschäftsführer von kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland angehende Gründer aus der EU auf. Reise- und Aufenthaltskosten werden von der EU bezuschusst.

Das Programm dient als Plattform für geschäftliche Kooperationen aller Art: Sowohl Jung- als auch gastgebende Unternehmer profitieren vom praxisnahen Erfahrungsaustausch und bauen ein internationales Netzwerk auf.Teilnehmer nutzen den Aufenthalt für technische Kollaborationen, um Einblicke in neue Märkte zu gewinnen, und um gemeinsam innovative Lösungen für Produkte und Prozesse zu finden. Die Chance dabei eine frische internationale Perspektive auf das eigene Geschäft zu bekommen, wissen alle Teilnehmer zu schätzen.
Unter www.erasmus-entrepreneurs.eu können sich interessierte Unternehmer/innen direkt für das Programm anmelden. Sobald die Aufnahme erfolgt ist, besteht ein Zugriff auf eine Online-Datenbank mit allen akzeptierten Unternehmern, in der gemeinsam mit der lokalen Kontaktstelle nach geeigneten Partnern gesucht werden kann.
 
Kontaktstelle in Deutschland für weitere Informationen und zur Beratung bei der Antragstellung:
UnternehmerTUM GmbH
Sabine Mattern Lichtenbergstr. 8, 85748 Garching
Tel. 089 189469 1451, E-Mail: mattern@unternehmertum.de und erasmus@unternehmertum.de
www.unternehmertum.de/erasmus-for-young-entrepreneurs.html 
 
 
 
 
Länder & Märkte
 
Förderprogramm „Go International – Fit für Auslandsmärkte“
 
Die Expansion ins Ausland kann eine Firma weit nach vorn bringen. Kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) und neuerdings auch Start-ups können dafür das Förderprogramm „Go International – Fit für Auslandsmärkte“ nutzen und unkompliziert Zuschüsse beantragen.

Das Gemeinschaftsprojekt der bayerischen Industrie- und Handelskammern, der Handwerkskammern, der BIHK Service GmbH und des Außenwirtschaftszentrums Bayern (AWZ) richtet sich speziell an den bayerischen Mittelstand.

Unternehmen können zwei Zielländer wählen, in denen sie bisher noch nicht tätig waren. Pro Land ist eine Förderung von bis zu 20.000 Euro innerhalb von drei Jahren möglich. Zuschüsse gibt es beispielsweise für die Übersetzung einer Webseite oder einer Firmenbroschüre in andere Sprachen, die Zertifizierung von Produkten für den ausländischen Markt oder einen ‎Messeauftritt im neuen Zielland.

‎„Go International“ gilt weltweit für alle KMUs nach EU-Definition: höchstens 249 Mitarbeiter, weniger als 50 Millionen Euro Jahresumsatz oder weniger als 43 Millionen Euro Bilanzsumme. Die Zuschüsse reichen von 25 bis 50 Prozent, abhängig davon, wo ‎innerhalb Bayerns das Unternehmen seinen Sitz hat. Die Förderung kommt größtenteils aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), Teile steuert Bayern bei. Das Programm läuft bis 2020.

Ausführliches erfahren Sie bei Ihrer IHK oder unter www.go-international.de.
 
 
 
 
Ägypten: Importrestriktionen ab März
 
Die unten aufgeführen Waren unterliegen ab März 2016 einer Registrierungspflicht bei der General Organisation for Export and Import Control. Dort wird eine eigene Registrierungsstelle eingerichtet. Exportware muss vor dem Versand durch eine Prüfgesellschaft inspiziert werden. Welche dafür akkreditiert sind, wurde noch nicht bekanntgegeben. Die Registrierung muss durch einen legalen Vertreter bzw. dem Inhaber der Handelsmarke erfolgen.
  • Milch und Milchprodukte
  • Obstkonserven und Trockenfrüchte
  • Öl und Fett
  • Schokolade und kakaohaltige Lebensmittel
  • Zuckerwaren
  • Teigwaren und Lebensmittelbestandteile für Frühstücksflocken, Brot und Backwaren
  • Fruchtsäfte
  • Mineral- und Sodawasser
  • Kosmetika, Zahnpflegeprodukte, Deos, Körperpflegeprodukte, Parfümbestandteile
  • Seife und Tenside
  • Bodenbeläge
  • Geschirr, Besteck und Küchengeschirr
  • Badewannen, Spülbecken, Waschbecken, Toiletten, Toilettensitze und Deckel
  • Toilettenpapier, Kosmetiktücher, Windeln und Handtücher
  • Kacheln und Fliesen für den Hausgebrauch
  • Glasgeschirr
  • Armierungseisen
  • Haushaltsgeräte (Herde, Friteusen, Klimaanlagen, Ventilatoren, Waschmaschinen, Mixer, Heizungen
  • Haus- und Büromöbel
  • Fahrräder, Motorräder
  • Uhren
  • Leuchtgeräte für den Hausgebrauch
  • Kleidung, Textilien, Möbelstoffe, Teppiche, Decken und Schuhe
Detaillierte Recherchen können von der Deutsch-Arabischen Auslandshandelskammer (AHK) in Kairo gebührenpflichtig eingeholt werden.
 
 
 
 
Ägypten: Neuerungen im Devisenkontrollregime
 
Runderlass der ägyptischen Zentralbank zum direkten Dokumentenversand (Bank-to-Bank)
Am 21.12.2015 hat die ägyptische Zentralbank per Runderlass angekündigt, dass der Versand von Handelsdokumenten zukünftig nur noch direkt zwischen der Hausbank des ausländischen Exporteurs und der Hausbank des ägyptischen Importeurs erfolgen darf. Der Dokumentenversand (Rechnung, Transportpapiere, UZs) an den Importeur ist nicht (mehr) zulässig. Die Regelung ist am 21.01.2016 in Kraft getreten.

In diesem Zusammenhang müssen nach Aussage der AHK in Kairo Importeure beim Zoll fortan eine sogenannte "Form no. 4" vorlegen, ohne die der Importeur die Ware nicht aus dem Zoll herausholen kann. Diese "Form no. 4" erhält der Importeur wiederum nur, wenn die Handelsdokumente direkt an seine Bank geschickt wurden und die entsprechende Zahlung an den Exporteur ebenfalls über diese Bank abgewickelt wird. Inwieweit sich diese Regelung auf Akkreditiv-Geschäfte beschränkt oder auch bei Vorkasse-Geschäften gelten soll, wird derzeit durch das ägyptische Handelsbüro in Berlin geklärt.

Ferner ist unter Punkt 2 des Erlasses festgeschrieben, dass ägyptische Banken die Eröffnung eines Akkreditivs zur Import-Finanzierung von Handelsgütern, nur noch dann vornehmen dürfen, wenn der ägyptische Importeur Sicherheiten in vollem Umfang, d. h. zu 100 %, hinterlegt (vorher waren 50 % ausreichend). Ausgenommen sind folgende für den anschließenden Weitervertrieb vorgesehene Waren: Medikamente, Impfstoffe, Baby-Milch. Ebenfalls ausgenommen von der neuen Akkreditiv-Regelung ist die Einfuhr von Rohstoffen und Investitionsgütern, die im inländischen Produktionsprozess zum Einsatz kommen. Hier bleibt es bei den bisher allgemein üblichen Geschäftsbedingungen der Banken.

Punkt 3 untersagt zudem die Refinanzierung von Handelswaren, die nicht – wie unter Punkt 2 beschrieben – zu 100 % abgesichert sind. Ausgenommen sind: „Nicht-Handelswaren“ (Investitionsgüter und Rohstoffe für Produktionszwecke); Grundnahrungsmittel, Medikamente, Impfstoffe, Baby-Milch.

Für eine weiterführende qualifizierte Beratung zum Erlass der Zentralbank (für Nicht-Mitglieder kostenpflichtig) steht die Deutsch-Arabische Industrie- und Handelskammer (AHK Kairo) gerne zur Verfügung.

Kontakt:
Herr Sherif Kotb
Leiter der Investitions- und Rechtsberatung
AHK Kairo
Tel.: (+202) 3333 8477
Fax: (+202) 3336 8786
Email sherif.kotb@ahk-mena.com.

Den Erlass vom 21.12.2015 finden Sie in der Anlage oder auf der Website der Ägyptischen Zentralbank: http://www.cbe.org.eg/English/

 
Ansprechpartner
 
Ellmies, Roland | 0921-886-156 | ellmies@bayreuth.ihk.de
 
Häckel, Peter | 0921-886-157 | haeckel@bayreuth.ihk.de
 
 
 
 
Argentinien: Lizenzen ersetzen die eidesstattlichen Erklärungen
 
Liste der "sensiblen" Waren ausgeweitet

Argentiniens neue Regierung unter dem liberal-konservativen Präsidenten Mauricio Macri krempelt die Außenwirtschaftspolitik grundlegend um. Das 2012 eingeführte System der eidesstattlichen Importerklärungen (DJAI), das zu erheblichen Störungen in den Produktionsprozessen und dem Handel geführt hatte, wurde Ende Dezember abgeschafft. Die bereits genehmigten DJAI behalten ihre Gültigkeit.

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China: Asiens größter unterirdischer Bahnhof in Shenzhen eröffnet
 
Am 30.12.2015 wurde in der südchinesischen Stadt Shenzhen der größte unterirdische Bahnhof Asiens eröffnet. Damit verkürzt sich die Fahrtzeit zwischen Guangzhou und Hongkong um eine halbe Stunde. Der Bahnhof Futian befindet sich in der Innenstadt von Shenzhen. Mit einer Gesamtfläche von 147.000 Quadratmetern ist er so groß wie 21 Fußballfelder. Der unterirdische Bahnhof besteht aus drei Ebenen und verfügt über 1200 installierte Sitzplätze. Die Gesamtkosten für das Bauprojekt belaufen sich auf 3,95 Milliarden Yuan (etwa 554 Millionen Euro). Der Bahnhof wurde speziell für die Hochgeschwindigkeitslinie von Guangzhou nach Hongkong gebaut.

Quelle: Xinhua News Agency online vom 02.01.2016
 
 
 
 
Frankreich: Gesetzliche Änderungen ab 1.1.2016 in den Bereichen Arbeitsrcht, Verwaltung und Umwelt
 
Immer zum Jahreswechsel gibt es in Frankreich Änderungen, die auch die Niederlassungen deutscher Unternehmen in Frankreich oder Deutsche, die in Frankreich arbeiten, betreffen.

Dies hat sich zum 1.1.2016 geändert:

Brutto-Mindestgehalt
Anhebung des Brutto-Mindestgehalts (SMIC) von 9,61 EUR/Std. auf 9,67 EUR/Std., das entspricht 1.466,62 EUR brutto pro Monat auf Basis der 35 Std.-Woche.


Beschäftigungsprämie (Prime d’activité)
5,6 Mio. Franzosen (4 Mio. Haushalte) profitieren von der Prime d’activité, die aus den beiden vorher existierenden Prämien prime d’emploi und RSA activité entstanden ist. Bis zu 10% des Gehalts können als Prämie zum Gehalt hinzukommen, wenn es sich um besonders niedrige Gehälter handelt. Der Antrag auf eine Beschäftigungsprämie muss vom Arbeitnehmer bei der für ihn zuständigen Familienbeihilfenkasse Caf gestellt werden. Diese monatlichen Prämien hängen vom Haushaltseinkommen der letzten drei Monate ab. Anspruch haben Personen unter 25 Jahre, die im Arbeitsprozess stehen und in einem Haushalt leben, dessen Einkommen je nach Familiensituation max. 1.500 (Einpersonen-Haushalt) bis 2.900 EUR brutto (Haushalt mit 2 Erwachsenen und 2 Kindern) erreicht.


Obligatorische Zusatzkrankenversicherung (complémentaire santé)
Inkrafttreten der obligatorischen Zusatzkrankenversicherung (complémentaire santé) für Mitarbeiter in Frankreich. Diese Verpflichtung gilt auch für Mitarbeiter, die zwar direkt bei einer deutschen Firma angestellt sind, aber in Frankreich arbeiten (franz. Arbeitsrecht zwingend). Unternehmen und Mitarbeiter bezahlen je 50% der Versicherungskosten.


Fahrtkostenvergütung für Radfahrer
Arbeitnehmer, die mit dem Fahrrad in die Arbeit fahren, können bis zu 200 EUR/Jahr steuer- und abgabenfrei als Fahrtkostenvergütung erhalten.


Neueinteilung der französischen Regionen
Aufgrund der Fusionen einzelner Regionen gibt es seit diesem Jahr nur noch 13 anstelle von 22 Regionen.


Metropole Grand Paris
Schaffung der Metropole Grand Paris, einer öffentlichen Körperschaft mit 151 Gemeinden.


Treibstoff
Die Steuern auf Diesel steigen um 3,5 ct/l, jene auf Benzin 95 um 2 ct/l.


Neue Posttarife
Die Tarife für Briefsendungen wurden für einfache Sendungen von 68 auf 70 ct und bei Expressbriefen von 76 auf 80 ct angehoben.


Neue Taxitarife
Die Fahrgastannahme beträgt frankreichweit einheitlich 3,83 EUR danach 1,05 EUR/km (Paris 1,06 EUR/km) bzw. 35,26 EUR/Std. Wartezeit (Paris 35,43 EUR).

Verzugszinsen
Der für die Berechnung von Verzugszinsen herangezogene gesetzliche Zinssatz (taux d’intérêt légal) wurde für das 1. Halbjahr 2016 wie folgt festgelegt:

  • bei Forderungen an Privatpersonen: 4,54%
  • bei Forderungen unter Geschäftsleuten: 1,01%

Alle Angaben ohne Gewähr.

Quelle: WKÖ-Newsletter (Meldung)
 
 
 
 
Iran: Grünes Licht für Hermesdeckungen
 
Gute Nachrichten für Exporteure: Nachdem die Internationale Atomenergiebehörde festgestellte, dass der Iran die Auflagen des Atomabkommens erfüllt hat, hat die EU die im Zusammenhang mit dem Nuklearprogramm verhängten Wirtschafts- und Finanzsanktionen außer Kraft gesetzt. Damit sei auch das Verbot staatlicher Exportkreditdeckungen entfallen, heißt es im jüngsten AGA-Report des Bundeswirtschaftsministeriums und des Kreditversicherers EulerHermes. Sobald der Iran seine Altschulden beglichen habe, könnten Geschäfte, für die zuverlässige Zahlungswege zur Verfügung stehen, grundsätzlich wieder mit Hermesdeckungen abgesichert werden. Für die Übernahme von Exportkreditgarantien wird der Bund dabei in Abhängigkeit von der jeweiligen Risikostruktur der Transaktionen adäquate Sicherheitenerfordernisse formulieren wie etwa Garantien des iranischen Finanzministeriums oder der Zentralbank. Wesentlich aber ist, dass Exporteure schon jetzt Anträge auf Exportkreditgarantien stellen können. Auch die Übernahme von Investitionsgarantien für Vorhaben im Iran ist laut AGA-Report grundsätzlich wieder möglich.

Quelle: Nachrichten für Außenhandel (NfA), 25.01.2016
 
 
 
 
Iran: Hoffnungsträger der deutschen Wirtschaft
 
Im DIHK-Interview „Fünf Fragen an…“ geht es diesmal um den Iran.
 
Vom Tabuland zur großen Hoffnung: Durch die Einigung im Atomstreit und das langsame Aufheben der Sanktionen hält DIHK-Präsident Eric Schweitzer einen Anstieg des Handelsvolumens von aktuell 2,7 Milliarden Euro auf zehn Milliarden Euro in vier bis fünf Jahren für möglich. René Harun, Geschäftsführer der Deutschen Auslandskammer im Iran (AHK Iran) äußert sich im Interview über die Entwicklung der Wirtschaft und die Chancen für deutsche Unternehmen in der Islamischen Republik.
 
Frage:
Die Sanktionen gegen den Iran werden schrittweise aufgehoben. Welches Potenzial hat die iranische Wirtschaft?
Harun: Die Verschärfungen der Sanktionen haben letztlich jegliche Finanztransaktionen mit dem Iran unmöglich gemacht. Dadurch kam der gesamte Außenhandel fast zum Erliegen, auch litten die gesamten wirtschaftlichen Verbindungen in allen Bereichen sehr. Aber viele der alten Strukturen sind noch vorhanden und funktionieren. Sie müssen nun modernisiert werden, zum Beispiel im Maschinen- und Anlagenbereich sowie im Bereich der Medizintechnik und der gesamten Infrastruktur. Der Iran verfügt also über ein riesiges Potenzial und ist ehrgeizig, wieder an seine früheren Erfolge anzuknüpfen.
 
Frage:
Welche Risiken gibt es bei Investitionen?
Harun: Das größte Risiko ist sicher, dass aufgrund politischer Entwicklungen die Sanktionen wieder in Kraft treten beziehungsweise erst gar nicht abgebaut werden. Zudem sind staatliche Interventionen in der Privatwirtschaft nicht auszuschließen. Und schließlich stellen natürlich die innerstaatliche politische Instabilität wie auch die zahlreichen Konflikte in der Region, wie in Syrien, dem Jemen und Afghanistan, Gefahren für Investitionen dar. Diese Risiken wie auch die bestehenden Probleme sind der iranischen Regierung bekannt, und soweit dies möglich ist, werden sie bereits angegangen.
 
Frage:
In den 1970er-Jahren war der Iran das zweitwichtigste Exportland für Deutschland außerhalb Europas. Kann es gelingen, daran wieder Anschluss zu finden?
Harun: Mit dem schrittweisen Abbau der Handelshemmnisse eröffnen sich viele Möglichkeiten für deutsche Unternehmen. Für deutsche Firmen vorteilhaft ist, dass sie hier dank der engen Beziehungen aus der Vergangenheit oftmals auf bestehende Partnerschaften zurückgreifen können. Diese Geschäftsbeziehungen gilt es nun wieder zu beleben. Auch im Iran genießt ‚Made in Germany’ einen ausgezeichneten Ruf, sodass die Firmen damit zusätzlich punkten können. So bietet sich eigentlich jeder Bereich für Investitionen und Exporte der deutschen Wirtschaft an, man muss nur eine Nische finden.
 
Frage:
Obwohl der Iran nur an 50. Stelle bei den deutschen Exporten steht, ist Ihre AHK mit mehr als 2000 Mitgliedern die drittgrößte weltweit. Wie erklären Sie sich dies?
Harun: Das lässt sich vor allem auf den großen Anteil iranischer Firmen an unseren Mitgliedszahlen und auf unsere relativ geringen Mitgliedsbeiträge zurückführen. Zudem bieten wir unseren Mitgliedern natürlich auch gute Leistungen. In der Zukunft wollen wir als bilaterale Auslandshandelskammer vor allem den deutschen Part weiter stärken, gerade jetzt in dieser Öffnungsphase. Und ich denke, wir sind auf einem sehr guten Weg. Bereits jetzt habe ich jeden Tag ein bis zwei Gespräche mit deutschen Unternehmen. Es gibt ein sehr großes Interesse am Wirtschaftsstandort Iran, aber auch an unseren Dienstleistungen, Unternehmen beim Markteintritt und darüber hinaus zu unterstützen.

Beenden Sie bitte den folgenden Satz: „Der Iran ist ein attraktiver Investitions- und Exportmarkt, weil …
Harun: ... das Land einen enormen Modernisierungsbedarf hat, von dem deutsche Unternehmen dank der vorhandenen Beziehungen und ihres hervorragenden Rufs stark profitieren können.
 
 
Infos über den Iran:
BIP pro Kopf, in USD, 2016*: 5.237,4
Wirtschaftswachstum, 2016 in %, real*: 4,4
Beziehungen zu Deutschland 2014 (Veränderung gegenüber 2013):
Deutsche Einfuhren, in Mio. EUR: 295,9 (+ 8,0 %)
Deutsche Ausfuhren, in Mio. EUR: 2.380,8 (+ 29,3 %)
Hermes Länderkategorie: 7
Ease of Doing Business 2016: 118 von 189 Ländern
 
Quellen: GTAI 2015, Destatis
* Prognose
 
 
Zur AHK:
Gründungsjahr: 1975
Standort: Teheran
Kontakt: René Harun
E-Mail. r_harun@dihk.co.ir
Telefon: +98(0)21 8133 1100
 
 
Zur Person:
René Harun leitet seit September letzten Jahres die Geschäfte der AHK Iran. Nach seinem Wechsel von Siemens war er bereits 13 Jahre für die AHK Russland tätig, zunächst in Moskau im Bereich Mitgliederservice sowie zuletzt in St. Petersburg als Delegierter der Deutschen Wirtschaft und Direktor der Filiale Nord-West.
 
(Quelle: DIHK 01/2016)
 
Links
 
Iran: Aktueller Stand der Sanktionen (21.01.2016)
 
Anhänge
 
BAFA-Merkblatt_zu_den_Entwicklungen_des_Iran_Embargos
 
 
 
 
Italien: Textilien - Deutschland ist der wichtigste Absatzmarkt
 
Italienische Textilien genießen weltweit einen hervorragenden Ruf. Sie sind vor allem im Hochpreissegment erfolgreich, auch im Vergleich zur Konkurrenz aus Fernost. Deutschland ist das Hauptabnehmerland von italienischen Stoffen und das zweitwichtigste Lieferland nach China. Die Exportnachfrage und die Erholung des Binnenmarkts öffnen Chancen für deutsche Unternehmen. Textilmaschinenhersteller können von der Verbesserung des Wirtschaftsklimas in der Industrie profitieren.

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Japan: Technology Transfer Helpdesk unterstützt europäische und japanische Unternehmen
 
Ab Februar steht Unternehmen eine neue EU-Plattform mit speziellen Informationen zum Thema Technologietransfer zwischen europäischen und japanischen Unternehmen zur Verfügung.
 
Die neue Plattform soll Informationen zum Thema gewerbliche Schutzrechte sowie deren Nutzung und Verwertung anbieten. Webinare, Videos und Präsentationen sollen das Informationsangebot ergänzen. Betrieben wird die Plattform vom EU-Japan Centre in Brüssel (www.eu-japan.eu), einer Informationsstelle der EU-Kommission.
 
Ein Technologie-Transfer-Webinar “IP Valuation: Understanding the Financial Value of Your IP Portfolio” wird für den 02.02.2016, 17.00 - 18.00 Uhr angeboten.
Mehr Informationen und die Möglichkeit, sich zu registrieren findet man unter diesem Link.
 
 
 
 
Usbekistan: Neuregelung für ausländische Investoren
 
Am 21. Dezember 2015 hat der Präsident der Republik Usbekistan Islam Karimov den Beschluss 2454 „Über zusätzliche Maßnahmen zur Heranziehung ausländischer Investitionen in Aktiengesellschaften“ unterzeichnet. Der Beschluss sieht vor, dass bei den usbekischen Aktiengesellschaften mindestens 15 Prozent des Grundkapitals im Besitz ausländischer Investoren sein müssen. Das Gesetz „Über die Aktiengesellschaften und den Aktionärsschutz“ muss dementsprechend bis zum 1. April 2016 geändert werden, die Statutenregelungen der Aktiengesellschaften müssen bis zum 1. Juli 2016 erfolgen. Die bestehenden Aktiengesellschaften, die keinen Anteil von 15 Prozent des Grundkapitals im Besitz ausländischer Investoren vorweisen können, müssen dies bis zum 1. Juli 2016 ändern. Ausgenommen davon sind Aktiengesellschaften, die sich mit der Produktion und Verarbeitung von strategischen Rohstoffen beschäftigen, natürliche Monopole und sozial relevante Anbieter von Leistungen mit regulierten Preisen.

Aktiengesellschaften, die bis zum 1. Juli 2016 keinen Anteil von 15 Prozent des Grundkapitals im Besitz ausländischer Investoren vorweisen können, werden aus dem Aktiengesellschaftsregister gestrichen und verlieren jegliche steuerliche Präferenzen. Ab dem 1. Juli 2016 dürfen nur Aktiengesellschaften gegründet werden, die einen Mindestanteil von 15 Prozent des Grundkapitals im Besitz ausländischer Investoren vorweisen können. Aktiengesellschaften, die diese Forderung (15 bis 33 Prozent des Grundkapitals im Besitz ausländischer Investoren) bereits jetzt erfüllen, sollen in den Genuss von Steuererleichterungen kommen.

Darüber hinaus sollen ausländische Investoren bis zum 1. Januar 2020 von Steuern auf Dividendeneinkünfte aus Ihrem Anteil an den Aktiengesellschaften befreit werden.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Homepage der Delegation der Deutschen Wirtschaft in Zentralasien

Quelle: AHK / Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft

 
 
 
 
USA: Bestimmungen für visumfreie Einreise verschärft
 
Die Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika in Berlin teilte uns am 22.01.2016 Folgendes mit:
 
„Die Vereinigten Staaten haben begonnen, im Rahmen des Gesetzes „Visa Waiver Program Improvement and Terrorist Travel Prevention Act of 2015“ Änderungen des Programms für visumfreies Reisen umzusetzen. Das US-Zoll- und Grenzschutzamt (U.S. Customs and Border Protection – CBP) heißt jedes Jahr mehr als eine Million Reisende in den Vereinigten Staaten willkommen und setzt sich unter Wahrung der höchsten Standards für Sicherheit und Grenzschutz gleichzeitig für die Erleichterung rechtmäßigen Reisens ein. Dem Gesetz nach können Reisende, die einer der folgenden Kategorien angehören, nicht mehr im Rahmen des Visa Waiver Program (VWP) in die Vereinigten Staaten einreisen:
 
-       Staatsangehörige von VWP-Ländern, die am 1. März 2011 oder danach in den Irak, den Sudan, nach Iran oder Syrien eingereist sind oder sich dort aufgehalten haben (mit wenigen Ausnahmen bei Reisen zu diplomatischen oder militärischen Zwecken im Auftrag eines VWP-Landes)
-       Staatsangehörige von VWP-Ländern, die außerdem die iranische, irakische, sudanesische oder syrische Staatsangehörigkeit besitzen.
 
Diese Personen können weiterhin im Rahmen des normalen Einreiseverfahrens ein Visum an der für sie zuständigen US-Botschaft oder dem zuständigen US-Konsulat beantragen. Wenn für eine Reise aus dringenden geschäftlichen, medizinischen oder humanitären Gründen ein Visum für die Vereinigten Staaten benötigt wird, können die US-Botschaften und US-Konsulate Anträge beschleunigt bearbeiten.
 
Ab dem 21. Januar 2016 verlieren die aktuellen elektronischen Reisegenehmigungen (Electronic System for Travel Authorizations - ESTA) von Reisenden, die auf früheren ESTA-Anträgen angegeben hatten, dass sie als Doppelstaater die Staatsangehörigkeit eines der vier oben aufgeführten Länder besitzen, ihre Gültigkeit.
 
Das neue Gesetz sieht vor, dass der US-Minister für innere Sicherheit Ausnahmen von diesen Einschränkungen zulassen kann, wenn es im Interesse der Strafverfolgung oder der nationalen Sicherheit der Vereinigten Staaten liegt. Ob eine Ausnahmegenehmigung erteilt wird, wird im Einzelfall entschieden. Im Allgemeinen können Ausnahmeregelungen auf folgende Reisende angewendet werden:
-       Personen, die im Auftrag internationaler Organisationen, regionaler Organisationen und subnationaler Verwaltungseinheiten im Rahmen ihrer dienstlichen Aufgaben in den Irak, den Sudan, nach Iran oder Syrien gereist sind
-       Personen, die im Auftrag einer humanitären Nichtregierungsorganisation im Rahmen ihrer dienstlichen Aufgaben in den Irak, den Sudan, nach Iran oder Syrien gereist sind
-       Journalisten, die zum Zwecke der Berichterstattung in den Irak, den Sudan, nach Iran, oder Syrien gereist sind
-       Personen, die nach Abschluss des gemeinsamen umfassenden Aktionsplans (Joint Comprehensive Plan of Action) vom 14. Juli 2015 aus rechtmäßigen geschäftlichen Gründen nach Iran gereist sind; und
-       Personen, die aus rechtmäßigen geschäftlichen Gründen in den Irak gereist sind.
 
Ob ESTA-Antragsteller eine Ausnahmegenehmigung erhalten, wird, wie bereits erwähnt, im Rahmen des Gesetzes von Fall zu Fall entschieden. Zudem werden wir weiter prüfen, ob und wie Ausnahmegenehmigungen für Doppelstaater mit irakischer, syrischer, iranischer und sudanesischer Staatsangehörigkeit erteilt werden können.
 
Alle Reisenden, die darüber benachrichtigt werden, dass sie nicht mehr berechtigt sind, im Rahmen des VWP zu reisen, sind nach wie vor berechtigt, mit einem von einer US-Botschaft oder einem US-Konsulat ausgestellten gültigen Nichteinwanderungsvisum in die Vereinigten Staaten zu reisen. Dafür müssen die Antragsteller vor Einreise in die Vereinigten Staaten einen Gesprächstermin bei einer US-Botschaft oder einem US-Konsulat wahrnehmen und ein Visum beantragen, das in ihren Reisepass einfügt wird.
 
Das neue Gesetz stellt kein Reise- oder Einreiseverbot in die Vereinigten Staaten dar, und die große Mehrheit der VWP-Reisenden ist von diesem Gesetz nicht betroffen.
 
Für Ende Februar 2016 ist die Veröffentlichung eines aktualisierten ESTA-Antrags mit zusätzlichen Fragen bezüglich der gesetzlich vorgesehenen Ausnahmen für Reisen zu diplomatischen und militärischen Zwecken geplant.“
 
Informationen zur Beantragung von Visa finden Sie hier: http://travel.state.gov/content/travel/en.html
 
Inhaber einer aktuellen ESTA-Reisegenehmigung sollten vor Antritt der Reise ihren ESTA-Status auf der Website des CBP überprüfen: https://esta.cbp.dhs.gov/esta/
 
 
 
 
 
 
 
 
Verschiedenes
 
Leitfaden für Unternehmen: Flüchtlinge in Ausbildung und Arbeit
 
Mit diesen Leitfaden wollen wir Ihnen Antworten auf Fragen geben, die häufig bei der Entscheidung auftreten, einen Flüchtling im Unternehmen auszubilden oder als Fachkraft, Helfer oder Praktikant einzustellen. Der vorliegende Leitfaden gibt detaillierte Informationen zu Aufenthaltsstatus und -dauer, Beschäftigungs- und Ausbildungsmöglichkeiten, Praktika, der Anerkennung ausländischer Abschlüsse, Sprachförderung und Fragen der Integration vor Ort.

Bestimmungen und Unterstützungsangebote ändern sich stetig. Falls Sie nicht alle Antworten auf Ihre Fragen finden, sprechen Sie bitte Ihre Industrie- und Handelskammer
und Ihre Netzwerke vor Ort an.
 
Anhänge
 
Unternehmensleitfaden_Fluechtlinge
 
 
 
 
Vorsteuervergütung an deutsche Unternehmer durch ausländische Staaten
 
Sie oder Ihre Mitarbeiter haben im Rahmen von Geschäftstätigkeiten z.B: in einem EU Mitgliedsstaat oder in einem Drittland getankt, übernachtet oder Maut bezahlt? Dann sollten Sie sich auf den Seiten des Bundeszentralamtes für Steuern (BZSt) über die Vorsteuervergütung an deutsche Unternehmer durch ausländische Staaten informieren.
 
Beantragungsverfahren (EU):
Die Anträge auf Vorsteuervergütung sind elektronisch über das BZSt-Online-Portal einzureichen. Papieranträge sind nicht zulässig. Das BZSt prüft, ob der Antragsteller im beantragten Vergütungszeitraum zum Vorsteuerabzug berechtigt ist und ob ihm die im Antrag angegebene Steuernummer/Umsatzsteuer-Identifikationsnummer zugeordnet ist. Das BZSt entscheidet dann innerhalb von 15 Tagen über die Weiterleitung des Antrags an den Erstattungsstaat, also den Staat, in dem die Umsatzsteuer vom Unternehmer gezahlt wurde.
Grundsätzliche Informationen und Besonderheiten im Verfahren, die bei der Antragstellung in den anderen EU-Mitgliedstaaten zu beachten sind, finden Sie in der sogenannten „Präferenzliste“. Hier wird gelistet, ob elektronische Kopien der Originalrechnungen erforderlich sind, wie hoch die Grenzwerte in nationaler Währung sind etc. Die Liste finden Sie auf dieser BZSt.-Seite.
 
Beantragungsverfahren (Drittland)
Inländische Unternehmer, die im Drittland Lieferungen oder sonstige Leistungen beziehen, können die Erstattung der ihnen in Rechnung gestellten Vorsteuern dort direkt beantragen. Die für die Antragstellung erforderlichen Formulare, soweit diese dem BZSt bekannt sind, finden Sie auf dieser BZSt-Seite.
 
Alle Angaben ohne Gewähr.
(Quelle: teilw. HKW-Newsletter + BZSt-Seiten)
 
 
 
 
10. WTO-Ministerkonferenz in Kenia – Ergebnisse bei Agrarexporten und in der IT-Branche
 
Vom 15. bis 19.12.2015 fand in Nairobi die 10. WTO-Ministerkonferenz statt. Die Verhandlungen zielten vor allem auf die Verbesserung des Exportwettbewerbs bei Agrargütern ab. Zudem wurden im Rahmen der Konferenz die Verhandlungen zur Erweiterung des Informationstechnologieabkommens (ITA) abgeschlossen.
 
Das sogenannte Nairobi-Paket enthält Regelungen, die vor allem die am wenigsten entwickelten Länder fördern sollen. Hierzu zählen insbesondere die Abschaffung von Exportsubventionen und anderer Fördermaßnahmen im Agrarbereich. Wettbewerbsverzerrungen sollen hierdurch vermieden und die Marktchancen für diese Länder erhöht werden. Ein weiteres Ziel ist die Schaffung verbesserter Exportbedingungen durch vereinfachte Ursprungsregeln und ein leichterer Zugang für Dienstleistungsexporte aus wenig entwickelten Länder in die WTO-Mitgliedstaaten.
 
Bereits im Sommer 2015 hatten sich die 53 am Informationstechnologieabkommen (ITA) beteiligten WTO-Mitglieder auf eine Liste von 201 IT-Produkten geeinigt, welche in Zukunft von Zöllen befreit werden sollen.
 
Vom 01.07.2016 an sollen über einen Zeitraum von drei Jahren mehr als 90 % der Zölle abgebaut werden. Der vollständige Abbau der Zölle für die 201 aufgeführten IT-Produkte ist bis 2024 vorgesehen.
 
Die in Nairobi ebenfalls geführten Gespräche zur Zukunft der Doha-Runde haben zu keinen Ergebnissen geführt.
 
Weitere Informationen können bei der Worldf Trade Organization unter diesem Link abgerufen werden.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Brasilien: Geschäftsaufbau
 
Brasilianer mit deutschen Wurzeln, jetzt in Oberfranken ansässig, bietet umfassende Unterstützung für Ihr Brasiliengeschäft, z.B. Geschäftsaufbau, Auswahl von Vertretungen, Vertriebspartnern oder Lieferanten, Betreuung von Messeständen, technische Übersetzungen und Trainings an.

Interessenten wenden sich bitte an Dieter Kelber, Zencridi Business Consulting
Friedrich-von-Schletzstr. 27 , 91301 Forchheim, Tel.: 0152 2429 4249, E-Mail: dieter.kelber@kelber.com.br, www.kelber.com.br

 
 
 
 
Tschechien: Angebot einfache Montagearbeiten
 
Unternehmen aus dem Bezirk Karlsbad hat freie Kapazitäten für Montagearbeiten von Kleinteilen. Eine Halle von 600 qm und 6 Mitarbeiter stehen zur Verfügung.

Interessenten melden sich bitte direkt bei Josef Rybár, Anenská Ves 8, 35709 Habartov, Mobil: 00420 732 132 098 oder C O R T A X s.r.o, Zuzana Pleyerová, T.: +420 605 528 943, zuzana.pleyerova@cortax.cz. Kommunikation in Deutsch ist möglich.
 
 
 
 
Tschechien: Gewerbegrundstücke in Nové Sedlo (Neusattel) zu verkaufen
 
Die Stadt Nové Sedlo (Neusattel), Bezirk Karlsbad, 50 km von der deutschen Grenze entfernt, verkauft unbebaute, teilerschlossene Gewerbegrundstück in ihrem nördlichen Industriegebiet. Weitere Informationen erhalten Interessenten direkt bei der Stadtverwaltung: Tel.: +420 352 358 106, E-Mail: investice@mestonovesedlo.cz, www.mestonovesedlo.cz.

Eine Aufstellung der zur Verfügung stehenden Flächen mit Kaufpreis und Lageplan liegt im Bereich International vor.

 
 
 
 
Tschechien: Kooperationsangebot Erzeugnisse aus Gummi, textilen Materialien, Kunststoffen und Leder
 
Die Firma EBK aus Pilsen, ISO-zertifiziert, bietet eine Kooperation bei der Herstellung von vielfältigen Erzeugnissen aus Gummi, textilen Materialien, Kunststoffen und Leder für vielseitige Anwendungen, z.B. Kompensatoren und Dichtungen, Dämmstoffe, textile Filter, Teile für die KfZ-Industrie, Vertikaljalousien etc. an. Außerdem hat sie Kapazitäten für verschiedene Dienstleistungen wie Zuschnitt unterschiedlicher Materialien bis 1680 cm Breite, Folienschweißen und Näharbeiten frei.

Interessenten wenden sich bitte direkt an EBK ERET BERNARD s.r.o., Sokolovská 74, 32314 Plzeň, Tel. : +420 377 538-787 oder +420 377 534 515 oder mobil: +420 723 361 638, E-Mail: info@ebk.cz, www.ebk.cz.

Eine deutsche Präsentation der angebotenen Produkte erhalten Sie auf Anfrage im Bereich International.

 
 
 
 
Ukraine: Angebot Hartholz-Pellets
 
Die IHK aus der Region Chernigov hat uns folgendes Angebot übermittelt. Ein Unternehmen aus der nördlichen Ukraine verkauft Pellets sowie Briketts aus Hartholz. Aktuelle Testzertifikate nach DIN liegen vor. Interessenten melden sich bitte direkt bei Ms. Irina Shunderiuk, Sales manager, Mob. +380638505901 (auch Viber und WhatsApp), E-Mail: waldundholz@ukr.net, Skype: shunderjuk

Die Zertifikate liegen im Bereich International vor.

 
 
 
 
Verantwortung lohnt sich. Weltweit. Neue Broschüre zum Thema CSR
 
Verantwortung lohnt sich. Weltweit.
Der Ehrbare Kaufmann in der Praxis – grenzenlos engagiert.

Die neue Broschüre zum Thema CSR (Corporate Social Responsibility) der bayerischen Industrie- und Handelskammern können Sie jetzt hier herunterladen.