Außenwirtschaft aktuell - für die oberfränkische Wirtschaft
Dezember 2015

 
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Inhalt
Thema des Monats
 
Veranstaltungen
 
Messen & Delegationsreisen
 
Zoll- & Außenwirtschaftsrecht
 
Europäische Union
 
Länder & Märkte
 
Verschiedenes
 
 
Thema des Monats
 
Exportpreis Bayern 2015: Die Sieger stehen fest
 
Bereits zum neunten Mal wurde der „Exportpreis Bayern“ verliehen. Die MAWA GmbH aus Pfaffenhofen siegte in der Kategorie Industrie, in der Kategorie Handel setzte sich Optima Pharmazeutische GmbH aus Wang durch. Der Exportpreis in der Kategorie Dienstleistung ging an Timber Concept GmbH, Weißensberg. Im Handwerk wurde die Novoflow GmbH aus Rain am Lech mit der begehrten Trophäe ausgezeichnet.
 
Über 60 Firmen haben sich in diesem Jahr für den „Exportpreis Bayern“ beworben. Die Erstplatzierten wurden am 19.11.2015 im Rahmen der Veranstaltung „Exporttag Bayern“ durch die Bayerische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, Ilse Aigner, in der IHK Akademie München vor rund 150 Gästen aus Politik und Wirtschaft ausgezeichnet. Als Laudatoren waren u.a. Waltraud Kaiser, Export Direktorin, Privatbrauerei ERDINGER Weißbräu, Bernd Kullmann, Markenbotschafter, Deuter Sport GmbH und Peter Ottmann, Geschäftsführer, NürnbergMesse GmbH, geladen. Moderiert wurde die Preisverleihung von Susanne Franke vom Bayerischen Rundfunk.
 
„Export ist nicht nur etwas für die Großen, sondern auch für die Kleinen,“ sagt Peter Driessen, BIHK-Hauptgeschäftsführer und Mitglied der Exportpreis-Jury. „Mit zum Teil sehr kleinen Teams haben die diesjährigen Preisträger neue Märkte im Ausland mutig und mit Fingerspitzengefühl sowie bayerischem Charme erschlossen,“  fügt Driessen hinzu. Der „Exportpreis Bayern“ ist eine begehrte Auszeichnung für international aktive Mittelständler.Angesprochen sind kleine und mittlere Unternehmen mit maximal 50 ‎Mitarbeitern, die erfolgreich in Auslandsmärkten sind. ‎Prämiert werden besonders innovative und mutige Maßnahmen bei der Erschließung neuer Märkte im Ausland. Seit 2007 verleiht das Bayerische Staatsministerium ‎für Wirtschaft und Medien, Energie und ‎Technologie, der Bayerische Industrie- ‎und Handelskammertag, die Arbeitsgemeinschaft der ‎bayerischen ‎Handwerkskammern in Zusammenarbeit mit Bayern International den ‎‎„Exportpreis ‎Bayern“. ‎
 
Die Preisträger 2015
  • Kategorie Industrie: MAWA GmbH, Pfaffenhofen
  • Kategorie Handel: Optima Pharmazeutische GmbH, Wang
  • Kategorie Dienstleistung: Timber Concept GmbH, Weißensberg
  • Kategorie Handwerk: Novoflow GmbH, Rain am Lech
Hier finden Sie Bilder von der Preisverleihung sowie Informationen über die Preisträger.

Jubiläum 2016:
Nächstes Jahr wird der Exportpreis zum zehnten Mal ausgeschrieben. Ab Frühjahr 2016 können sich mittelständische Unternehmen aus Bayern mit maximal 50 Mitarbeitern (ohne Azubis) mit ihren kreativen Exportkonzepten bewerben.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: www.exportpreis-bayern.de
 
Links
 
Bilder von der Preisverleihung und Informationen über die Sieger
 
 
 
 
Veranstaltungen
 
laufend: Seminare Außenwirtschaft
 
Unsere aktuellen Seminare Außenwirtschaft finden Sie stets aktuell hier.
 
 
 
 
01.02.2016: Südafrika | Geschäftspotentiale am Kap der Guten Hoffnung
 
Kontakte, Kontakte und nochmals Kontakte – beim Auf- und Ausbau von Geschäftsbeziehungen benötigen Sie die richtigen Kontakte. Deshalb laden wir Sie anläßlich des Besuchs des südafrikanischen Generalkonsuls in Bayreuth am 1. Februar 2016 zu einer Informationsveranstaltung ein.

Am Kap besteht Hoffnung für Geschäftspotentiale in ausgewählten Branchen. So müssen Firmen im Maschinenbau zwar auf Kostendruck reagieren, aber die Nachfrage zieht wieder an. Gleiches gilt für die Kfz-Produktion, die bis 2020 auf rund 900.000 Kraftfahrzeuge pro Jahr ansteigen sollen. Auch der lokale Absatz wächst. Die Urbanisierung setzt Impulse für den Ausbau der städtischen Infrastruktur und in der Elektroindustrie schaffen Hersteller die Produktionsbasis für Elektrogeräte für den afrikanischen Markt. Auch die IKT-Branche verzeichnet ein hohes Wachstum im mobilen Datenverkehr; leider ist der Ausbau der Netze aber noch blockiert. Chancen bieten sich ebenfalls in der Umwelttechnik, denn hier besteht ein massiver Investitionsbedarf für die Wasserinfrastruktur; Recycling ist im Kommen.

Für Unternehmen in der Medizintechnik ist sicherlich interessant, dass private Kliniken derzeit ausgebaut und öffentliche Kliniken saniert werden. Geschäftspotentiale bieten ebenso der Energiesektor mit großen Kraftwerksprogrammen für private Erzeuger bei Erneuerbaren Energien, Kohle und Gas sowie der Transportsektor mit Plänen für neue Schnellzugtrassen im Großraum Johannesburg.

Veranstaltungsdaten im Überblick:
Südafrika-Networking und -lunch am 1. Februar 2016,  Zeit: vormittags
Ort: Bayreuth
Kosten: kostenfrei

Bitte melden Sie sich für diese kostenfreie Veranstaltung bei Katrin Taepke (taepke@bayreuth.ihk.de) an.

 
 
 
 
10.03.2016: Andere Länder – andere (Web-)Seiten; Softskills für Ihren internationalen Webauftritt
 
Wer internationale Geschäfte anbahnen und abwickeln möchte, hat schon viel über Business-Knigge im Ausland gehört. Doch wie sieht es mit Ihrer Website aus? Spricht Sie wirklich die Sprache Ihrer ausländischen Zielgruppe? Häufig werden Websites einfach nur übersetzt, während Layout und Struktur exakt übernommen werden. Doch neben dem reinen Text ist auch das Userverhalten im Ausland zu beachten. Liest mein Kunde von links nach rechts oder von rechts nach links? Welche Farben werden mit welchen Eigenschaften verbunden? Sind Fotos der Unternehmensleitung mit führenden Politikern des Landes erwünscht und vertrauenserweckend oder stoßen Sie eher auf Ablehnung? Welche Zahlungsmittel und Onlineshops sind im Zielland gängig und akzeptiert? Sollte jeder Mitarbeiter mit Portraitfoto zu sehen sein oder ist das zu viel des Guten? Die Antwort lautet wie so oft: es kommt darauf an. Es kommt darauf an, in welches Land sie exportieren möchten. Besuchen Sie die Veranstaltung „Andere Länder – andere Seiten“ und erfahren Sie aus erster Hand, wie Sie bei der Internationalisierung Ihres Webauftrittes vorgehen können.

Veranstaltungsdaten im Überblick:
„Andere Länder – andere (Web-)Seiten“
10. März 2016, 09:00 – 13:00 Uhr
Bayreuth
Kosten: 49,- Euro / Person
Anmeldeschluss: 5. März 2016
 
 
 
 
23.03.2016: Stressfrei durch die Betriebsprüfung
 
Wenn sich der Zoll zu einer Betriebsprüfung anmeldet, macht sich in den Unternehmen leichte Nervosität und Hektik breit. Doch das muss nicht sein. Wie Sie sich optimal auf eine Betriebsprüfung durch den Zoll vorbereiten und unangenehme Überraschungen vermeiden, verrät Ihnen am 23. März Diplom-Finanzwirt Mirko Dörry. Er bringt umfangreiche Erfahrungen durch seine Tätigkeiten als Prüfer und Dozent bei der Bundeszollverwaltung mit. Sie erfahren u.a., welche Unterlagen der Prüfer anfordern könnte, welches die häufigsten Fehler bei Im- und Export sind, wie Sie selbst die Prüfung beschleunigen können und welche Rechte und Pflichten der Prüfer (aber auch Sie selbst) haben.

Kosten: 180,- Euro / Person
Anmeldeschluss: 10. März 2016

> Mehr.

 
 
 
 
Messen & Delegationsreisen
 
Bayerisches Messebeteiligungsprogramm 2016
 
Fast 60 Messen weltweit für Ihren Erfolg im Ausland!
 
Die langjährige Erfahrung zeigt, dass ein Messeauftritt im Ausland eines der besten Instrumente zur Erschließung neuer Märkte ist. Laut Angaben von Bayern International gelang so weit über 3.000 bayerischen Unternehmen der Einstieg in Auslandsmärkte.
 
Mit dem Bayerischen Messebeteiligungsprogramm wird auf wichtigen Auslandsmärkten ein umfangreiches und attraktives Programm in den verschiedenen Branchen wie
- Bauwirtschaft
- Biotechnologie
- Industrietechnologien
- Maschinen- und Anlagenbau
- Medien & Digitalwirtschaft
- Medizintechnik
- Umwelt & Energie
angeboten.
 
Vom Freistaat Bayern gefördert, von Bayern International organisiert und von Ihrer IHK begleitet, lassen sich somit neue Märkte problemlos und kostengünstig erschließen.
 
Das neue Bayerische Messebeteiligungsprogramm 2016 unterstützt bayerische Firmen auf 56 Messen in 28 Ländern weltweit. Die überwiegende Zahl der Messen findet sich im außereuropäischen Ausland auf Märkten, auf denen für Produkte aus Bayern gute Exportchancen bestehen. Schwerpunkte 2016 werden erneut die aufstrebenden Volkswirtschaften Asiens (26 Messen), aber auch zunehmend Lateinamerika, insbesondere Brasilien, sein. Bayern zeigt damit kontinuierlich weiterhin starke Präsenz auf den Weltmärkten.
 
Das aktuelle Messeprogramm für 2016 – gegliedert nach Branchen – finden Sie hier.
Weitere Informationen zum Bayerischen Messebeteiligungsprogramm finden Sie zudem unter http://www.bayern-international.de    
 
 
 
 
Bayern - Fit for Partnership
 
Die Verknüpfung von internationaler Weiterbildung und Exportförderung steht im Vordergrund des vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie geförderten Programms. Es richtet sich an ausländische Fach- und Führungskräfte, die an neuesten Standards, Produktionstechniken oder aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen aus Bayern interessiert sind und Geschäftskontakte mit bayerischen Unternehmen schließen wollen. Das Programm wird von Bayern International koordiniert und von verschiedenen Institutionen (u. a. der IHK-Akademie) durchgeführt.
Während der 1-wöchigen branchen- und länderspezifischen Programme kommen 15 - 20 Entscheidungsträger aus investitionsbereiten privaten und kommunalen Unternehmen nach Bayern. Sie besuchen Firmen und Produktionsstätten und hören Fachvorträge.

Möglichkeiten für Ihre Teilnahme:
  • Unternehmensbesuch in Ihrem Haus (2-3 Stunden)
  • Besichtigung von Produktionsstätten / Anlagen etc.
  • Produktpräsentation im Rahmen einer Hausmesse
  • Fachvortrag im Rahmen einer Weiterbildungsveranstaltung
Die Themen und Länder für 2016 stehen fest. Sie finden diese unter diesem Link.
http://www.bayern-international.de/veranstaltungen-messen/suche/

(Veranstaltungsart: Bayern fit for Partnership)
 
 
 
 
1. bis 5. März 2016: Delegationsreise Kasachstan
 
Reisen Sie mit hochrangigen Repräsentanten des Freistaates Bayern in Länder mit hohem Geschäftspotential und knüpfen Sie vor Ort wichtige Kontakte zu Wirtschaft und Politik.

Das Angebot der Reise richtet sich vor allem an bayerische Unternehmen der Branchen
  • Lebensmitteltechnologie
  • Gesundheitswirtschaft
  • Energieeffizienz (Bau, Industrie, Kommunalwirtschaft)
  • Rohstoffe
  • Chemie
Veranstalter der Reise: Bayern International und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie.

Anmeldefrist: 7. Dezember 2015
Interessensbekundungen reichen Sie bitte online ein.

Ansprechpartner Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie:
Claudia Schleicher | Telefon: 089 2162-2530 | claudia.schleicher@stmwi.bayern.de

Ansprechpartner Bayern International:
Katja Krause | Telefon: 089 660566-203 | kkrause@bayern-international.de
 
Anhänge
 
Delegationsreise Kasachstan März 2016
 
 
 
 
13. bis 18. März 2016: VR China | Markterkundungsreise für hochwertige Konsumgüter
 
Die AHK Greater China organisiert in Zusammenarbeit mit der em&s GmbH und RB International Consulting KG eine Markterkundungsreise nach China für deutsche KMU im Bereich hochwertiger Konsumgüter, die durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird und das Abschätzen von Chancen und Risiken des Markteinstiegs in China ermöglicht.

Angesprochen sind die Hersteller hochwertiger Konsumgüter. Die Markterkundung richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Selbstständige der gewerblichen Wirtschaft sowie fachbezogene Freie Berufe und wirtschaftsnahe Dienstleister mit Geschäftsbetrieb in Deutschland (Unternehmen) in den Bereichen Inneneinrichtung (Küchen- und Badausstattung), hochwertige Möbel, Wohnaccessoires und Lifestyle-Produkten.

Anmeldeschluss: 15. Januar 2016

Weitere Informationen zur Reise vom 13. bis 18. März 2016 nach China und eine Anmeldemöglichkeit finden Sie auf der Homepage der Durchführungsorganisation
 
 
 
 
13. - 15. September 2016: Solar Power International 2016 Las Vegas/USA
 
Sonnige Aussichten für Bayerns Solarwirtschaft!

Zum 4. Mal wird Bayern mit einem Firmengemeinschaftsstand auf der wichtigsten Solar- und Photovoltaikmesse der USA vertreten sein. Sie findet vom 13. bis 15. September 2016 in Las Vegas statt. Anmeldeschluss ist bereits am 7. Dezember 2015.

Die USA verfügen über erhebliche Potenziale für den Ausbau der Solarenergie. In vielen Regionen bestehen außerordentlich günstige natürliche Voraussetzungen für die Solarenergienutzung, so in den Bundesstaaten Texas, Kalifornien, Arizona und New Mexico.
Die aktuellen poltischen Entwicklungen versprechen einen weiteren Ausbau der Solarenergie. Mit ihrem Anfang August präsentierten Clean Power Plan (CPP) strebt die US-Regierung umfassende Strukturänderungen in der Stromversorgung an. Zur Absenkung des CO2-Ausstoßes im Sektor muss der Einsatz „sauberer“ Energietechnologien massiv ausgebaut werden. Auch wenn die Umsetzbarkeit des Plans noch nicht endgültig gesichert ist, beeinflusst er das Investitionsverhalten im Bereich der Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz schon jetzt positiv. So wird z.B. bei der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien, die 2014 einen Versorgungsbetrag von gut 13% leistete, ein Zuwachs von rund 30% vorausgesagt.
Insgesamt bietet der amerikanische US-Clean-Energy-Markt mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 50 Mrd. USD pro Jahr, einer hervorragenden Infrastruktur, geringen Marktzugangsbarrieren, der guten Reputation deutscher Produkte und der weiter zu erwartenden kräftige Expansion der Solarbranche gute Chancen für bayerischen Firmen.

Profitieren Sie von den zahlreichen Vorteilen des Bayerischen Gemeinschaftsstandes für Sie ergeben:
• Finanzielle Förderung
• Ein schlüsselfertiger Messestand mit variablen Standflächen
• Organisatorische Unterstützung und Betreuung vor Ort
• Kostenlose Nutzung der Info- und Servicelounge mit Bewirtung
• Hilfe bei der Anbahnung von Geschäftskontakten
• Marktinformationen durch unsere Partner im Zielland.

Weitere Informationen

 

 
 
 
 
Zoll- & Außenwirtschaftsrecht
 
Änderungen im Bereich „Carnet“
 
Bitte beachten Sie die folgende Änderung im Carnet-Bereich:
 
Australien:
Der im Rahmen des Carnet Abkommens bürgende australische Verband trägt seit 18.11.2015 folgende Bezeichnung: Victorian Chamber of Commerce and Industry (Postadresse:G.P.O. Box 4352, Melbourne Victoria 3001, Australia / Büroadresse:
486 Albert Street, East Melbourne Victoria 3002, Australia).


Wichtiger Hinweis:
Seit dem 01.11.2015 gelten neue Versicherungsentgelte der Euler Hermes für Carnets ATA:
 
bis Warenwert     9.999,99 EUR                           37,00 EUR
bis Warenwert   24.999,99 EUR                           63,00 EUR
bis Warenwert   49.999,99 EUR                          110,00 EUR
bis Warenwert 149.999,99 EUR                          210,00 EUR
bis Warenwert 299.999,99 EUR                          380,00 EUR
bis Warenwert 499.999,99 EUR                          630,00 EUR
jede weitere angefangene 500.000,00 EUR          420,00 EUR
 
(jeweils zuzüglich der unveränderten Bearbeitungsgebühr von 25,00 EUR)
 
Weiterführende Informationen und Ausfüllhilfen finden Sie hier.
 
 
 
 
Besicherung von Warenorten im Unionszollkodex ab Mai 2016
 
Mit 1. Mai 2016 wird der Unionszollkodex (UZK) anwendbar.
 
Die „Vorübergehende Verwahrung“ ist ein Rechtszustand der ab Gestellung der Waren bis zur Überlassung zu einem Zollverfahren gilt. In der Regel erfolgt die Gestellung nach vorangegangenem Zollverfahren und somit auch die Verwahrung an einem zugelassenen Warenort.
 
Zugelassene Warenorte können unter dem UZK nur mehr unter bestimmten Voraussetzungen bewilligt werden. Sie müssen nicht bewilligt werden, wenn die Örtlichkeit bereits als Zoll- oder Verwahrungslager zugelassen ist. Warenorte, an denen Nicht-Unionswaren gestellt werden, sowie Zoll- und Verwahrungslager sind im UZK zwingend zu besichern.
 
Der Bewilligungsinhaber bzw. Betreiber von Zoll- und Verwahrungslagern hat nach derzeitigem Wissensstand für jeden Warenort eine Sicherheit in Höhe des Referenzbetrages zu leisten. Dieser Referenzbetrag ist die höchstmögliche Summe von Zoll (und gegebenenfalls Einfuhrumsatzsteuer und Verbrauchsteuern), die an diesem Warenort entstehen kann. Die Ermittlung und Überwachung des Referenzbetrages wird zu einem hohen administrativen Aufwand führen und kann gegebenenfalls auch zu Liquiditätsengpässen führen.
 
Wie kann die Besicherung (nicht aber die Verwaltung des Referenzbetrages) vermieden oder reduziert werden?
 
Der Zugelassene Wirtschaftsbeteiligte (AEO) bzw. die Erfüllung der Kriterien werden Voraussetzung für die Inanspruchnahme von Vereinfachungen im Zollrecht.
 
So ist die Erfüllung der AEO-Kriterien Bedingung für z.B.
  • vereinfachte Anmeldung
  • Anschreibung in der Buchführung
  • zugelassener Empfänger TIR
  • zugelassener Versender/Empfänger  im Versandverfahren
  • Gesamtsicherheit für mehrere Zollverfahren
  • reduzierte Referenzbeträge
  • Befreiung von der Sicherheitsleistung für bestimmte Zollverfahren
 
Für die reduzierte Sicherheit bei Zahlungsaufschub und der Befreiung von der Gestellungspflicht im Anschreibeverfahren ist sogar der AEO-Status zwingende Bedingung.
 
Wenn ab Anwendung des UZK die Leistung einer Sicherheit vermieden oder reduziert werden soll, sollte die Beantragung einer AEO-Bewilligung (zumindest AEO-C) rechtzeitig in Angriff genommen werden.
 
 
 
 
Freihandelsabkommen EU-Südkorea
 
Der Rat der EU hat am 1.10.2015 beschlossen, das Freihandelsabkommen mit Südkorea, das seit 1.7.2011 vorläufig in Kraft ist, endgültig anzuwenden. Zum 1.7.2016 werden dann im bilateralen Handel die Zölle auf sämtliche Waren (mit Ausnahme einiger weniger Agrarwaren) abgebaut sein.
(Quelle: gtai)
 
 
 
 
Gegenseitige Anerkennung: Vorteile für Zugelassene Wirtschaftsbeteiligte (AEO) in der EU und China
 
Ab dem 3. November 2015 genießen Zugelassene Wirtschaftsbeteiligte (AEO) in der EU und China gegenseitige Vorteile im Zusammenhang mit Sicherheitskontrollen und Zollabfertigung infolge der gegenseitigen Anerkennung der zugelassenen Wirtschaftsbeteiligten in der EU und China.

Die Vorteile für europäische und chinesische AEO beruhen auf dem Beschluss des Gemischten Ausschusses EU-China für Zusammenarbeit im Zollbereich vom 16. Mai 2014. Mit dem Abschluss der erforderlichen Verfahren für den Datenaustausch zwischen den IT-Systemen auf beiden Seiten hat die vollständige Umsetzung der Gegenseitigen Anerkennung am 3. November 2015 begonnen.
Inhaber von Bewilligungen für zugelassene Wirtschaftsbeteiligte mit der Komponente „Sicherheit“ (AEOS) oder der kombinierten AEO-C/AEOS Bewilligung profitieren von einer Verringerung von sicherheitsbezogenen Kontrollen und einer bevorzugten Behandlung bei der Zollabfertigung in China. Inhaber der chinesischen Bescheinigung für besonders qualifizierte zertifizierte Unternehmen (Advanced Certified Enterprises - ACE) genießen gleichartige Vorteile in der EU bei sicherheitsbezogenen Kontrollen und bei der Zollabfertigung.

Link: Informationsschreiben zur Umsetzung der gegenseitigen Anerkennung

Quelle: Europäische Kommission
 
 
 
 
Meldeschwelle Intrastat
 
Mit Wirkung zum 1. Januar 2016 wird die Meldeschwelle für Intrastat-Eingangsmeldungen von derzeit 500.000 Euro auf 800.000 Euro angehoben. Die Meldeschwelle für Intrastat-Ausgangsmeldungen bleibt bei 500.000 Euro.
 
 
 
 
Neue Version der LIeferantenerklärungen
 
Die beiden Muster der Lieferantenerklärungen für Waren mit Präferenzursprungseigenschaft wurden aktualisiert, um die Veränderungen mit zu berücksichtigen, die sich aus den neuen Präferenzabkommen, den Rückmeldungen der Wirtschaft bzw. Verwaltung sowie den Erfahrungen der täglichen Beratungen in den IHKs ergeben haben.

Verändert wurden dieses Mal:

  • die Angaben zu den erwarteten neuen Rechtsgrundlagen
  • die Möglichkeit die Bezeichnung "EWR" als Ursprungsregion oder auch als Präferenzverkehrsländerbezeichnung einzutragen
  • die Aufnahme des Kosovo (XK) bei den einseitigen Präferenzabkommensländern
  • die Verwendung der Abkürzung "CAS" (statt zuvor "CEMAC"), die sich inzwischen in der Praxis durchgesetzt hat für die Bezeichnung der Zentralafrika-Staaten
  • der Hinweis auf die beabsichtigte neue Gültigkeitsdauer von 2 Jahren bei Langzeit-Lieferantenerklärungen
  • der Hinweis auf eine nicht vorhandene Frist für die nachträgliche Ausfertigung von Lieferantenerklärungen
  • der Hinweis auf die beabsichtigte verkürzte Frist für die nachträgliche Ausfertigung von Langzeit-Lieferantenerklärungen
  • der Hinweis auf den Stand der Vorlage (jetzt Oktober 2015)
Alle anderen Inhalte und Links wurden auf die Aktualität und Vollständigkeit überprüft und konnten unverändert bestehen bleiben.
 
Anhänge
 
LE DIHK 10 2015
 
LLE DIHK 10 2015
 
 
 
 
TTIP | DIHK-Position zu den Präferenziellen Ursprungsregeln
 
Ursprungsregeln sind ein wesentliches Element eines jeden Handelsabkommens. Sie legen fest, unter welchen Voraussetzungen eine Ware als Ursprungsware des Partnerlandes gilt und beim Import in den Genuss von Zollvorteilen kommen kann. Die Ursprungsregeln in TTIP müssen den Bedürfnissen der Unternehmen auf beiden Seiten des Atlantiks gerecht werden. Damit insbesondere auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) von TTIP profitieren können, sollten möglichst einfache Ursprungsregeln definiert werden. Zudem müssen unbürokratische Verfahren für den erforderlichen Ursprungsnachweis geschaffen werden, die für Hersteller und Exporteure leicht verständlich und in der Praxis leicht anwendbar sind.

Der DIHK hat seine Forderungen dazu in einem Positionspapier zusammengefasst.
 
Ansprechpartner
 
Ellmies, Roland | 0921-886-156 | ellmies@bayreuth.ihk.de
 
Häckel, Peter | 0921-886-157 | haeckel@bayreuth.ihk.de
 
Anhänge
 
DIHK_Position_Ursprungsregeln_TTIP_Deutsch
 
 
 
 
Europäische Union
 
„Der EU-Binnenmarkt zwischen Ambition und Realität“
 
Seit 1992 wurde im EU-Binnenmarkt Vieles erreicht, aber nach wie vor müssen Unternehmen hohe nationale Hürden überwinden, um grenzüberschreitend Dienstleistungen zu erbringen. Aufwändige Entsendeverfahren, Steuerdschungel, Zulassungsverfahren für bestimmte Berufe sind nur einige der Ärgernisse.

Deshalb organisierte das EEN-Konsortium Bayern in Zusammenarbeit mit der Bayerischen EU-Vertretung am 12. November 2015 in Brüssel eine Diskussionsveranstaltung mit Vertretern der EU-Kommission und des Europaparlaments.

Ursula Schwarzer, Geschäftsführerin der Sky-Skan Europe GmbH aus Seeshaupt, schilderte, mit welchen Hürden ihr kleines Unternehmen zu kämpfen hat, um europaweit ihre vertraglichen Verpflichtungen zum Bau und zur Wartung von Spezial-Planetarien erfüllen zu können. Sie wünschte sich vor allem abgestimmte Verfahren und eine Möglichkeit, alle Dokumente nur einmal elektronisch hinterlegen zu können, so dass die Behörden der jeweiligen Mitgliedstaaten darauf zugreifen können.

Eine Vertreterin von Eurochambres informierte über die Ergebnisse einer Umfrage bei Unternehmen aus EU-Mitgliedstaaten. Für mehr als 80 Prozent der befragten Unternehmen sind die Komplexität der jeweiligen staatlichen Regelungen sowie das Fehlen von leicht verständlichen Informationen das größte Hindernis für den freien Dienstleistungsverkehr. Außerdem wünschten sich die Unternehmen eine Möglichkeit, die Anmeldeprozesse europaweit einheitlich online abwickeln zu können.

Jürgen Tiedje von der EU-Kommission berichtete, dass diese an einem elektronischen Binnenmarkt-Archiv arbeitet, in dem relevante Dokumente der Unternehmen hinterlegt werden können. Geplant ist auch ein einheitliches Informationsportal. Ebenfalls soll es einen elektronischen „Dienstleistungs-Pass“ geben, der als App von den jeweiligen Mitarbeitern bei Entsendungen mitgeführt werden kann.

Die EU-Kommission wird dazu in den nächsten Monaten umfangreiche Unternehmerbefragungen durchführen, an denen Sie aktiv mitwirken können.
Wir informieren Sie über unsere Webseite

Eine weitere Veranstaltung zum Thema plant das EEN-Konsortium Bayern für Mitte Juli 2016 in Brüssel.

 

 
 
 
 
Freihandelszonen mit Tunesien und Neuseeland: Verhandlungen und Pläne der EU
 
Die erste Verhandlungsrunde zur so genannten „tiefen und umfassenden Freihandelszone EU-Tunesien“ fand im Oktober in Tunis statt. Wesentliche Themen waren unter anderem: Dienstleistungen und Investitionsschutz, IPR, Wettbewerb, Zoll- und Handelserleichterungen, technische Handelshemmnisse, Öffentliche Auftragsvergabe, Nachhaltige Entwicklung, Handelsbezogenen Energiefragen, Landwirtschaft / PAP / Fischerei und sanitäre und phytosanitäre Maßnahmen (SPS) sowieTransparenz und Handelsschutz.
Weiterführende Informationen der EU-Kommission und ein Kurzprotokoll zu den Verhandlungen finden Sie hier.
 
Zudem könnten in eineinhalb Jahren offizielle Verhandlungen für ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und Neuseeland aufgenommen werden. Hierauf verständigten sich am 29.10.2015 Vertreter der EU ‎und ‎der ‎neuseeländische Premierminister.
Weitere Informtionen finden Sie in der Pressemeldung der EU-Kommission vom 29.10.2015.
 
 
 
 
Kommission präsentiert neue EU-Binnenmarktstrategie
 
Umfragen unter IHKs und AHKs zeigen, dass gerade der Dienstleistungsbinnenmarkt reformbedürftig ist – ob es um komplizierte Entsendeverfahren, schwierige Tarifvertragsfragen, die gegenseitige Anerkennung von Schulungen oder die sinnvolle Nutzung des Einheitlichen Ansprechpartners geht. Eine Überarbeitung der Entsenderichtlinie soll laut Ankündigung der Kommission im Rahmen des geplanten Pakets zur Arbeitskräftemobilität enthalten sein.
Die neue Binnenmarktstrategie ergänzt die Strategie für einen digitalen Binnenmarkt vom Mai. Hindernisse sieht die Kommission v.a. im Dienstleistungsverkehr durch die unzulängliche Durchsetzung bestehender Vorschriften und ungenügende Strukturreformen sowie bei der Vergabe öffentlicher Aufträge. Gerade das Prinzip der gegenseitigen Anerkennung müsse weiter gestärkt werden.
Damit greift die Strategie viele Vorschläge des Deutschen Industrie- und Handelskammertages auf. Gerade die bessere Umsetzung der bestehenden Regeln und die Stärkung der gegenseitigen Anerkennung könnte neue Regulierung überflüssig machen. Es fehlt jedoch ein entschiedenes Vorgehen zur Stärkung von KMU – ein neuer Small Business Act ist nicht geplant. Auch Verbesserungen bei den Einheitlichen Ansprechpartnern sind nicht geplant. Zudem schießen einige Vorschläge über das Ziel hinaus, wie der zum Insolvenzrecht, dessen Relevanz für den Binnenmarkt fraglich ist. Bei anderen muss die Kommission mit Rücksicht auf die Unternehmen große Vorsicht walten lassen, wie beim geplanten Marktinformationsinstrument, das der Kommission die Möglichkeit geben soll, Unternehmen zur Herausgabe von Informationen über das Marktgeschehen aufzufordern.
Die Vorhaben sollen 2016 und 2017 begonnen werden.
Quelle: DIHK
 
 
 
 
SADC-Economic Partnership Agreements veröffentlicht
 
Am 15.07.2014 schlossen die EU und die Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika (Southern African Development Community, SADC) die Verhandlungen zu dem „Economic Partnership Agreement“ ab. Nun veröffentlichte die Europäische Kommission den konsolidierten Text des Economic Partnership Agreements (EPA).
 
Das EPA sichert Gütern aus den fünf SADC-Staaten Botswana, Lesotho, Mosambik, Namibia und Swasiland einen zoll- und quotenfreien Zugang zum EU-Binnenmarkt und verbessert den bestehenden Marktzugang für Waren aus Südafrika.

Im Gegenzug erhalten EU-Produkte einen verbesserten Zugang zu den südafrikanischen Ländern, wobei die asymmetrische Ausgestaltung des Abkommens es den SADC-Staaten weiterhin ermöglicht, sensible heimische Produkte zu schützen.
 
Teile des Abkommens sollen bereits parallel zum anstehenden Unterzeichnungs- und Ratifizierungsprozess angewandt werden.
Weitere Informationen der EU zu diesem Thema finden Sie hier.
 
 
 
 
 
Länder & Märkte
 
Der Blick in die Glaskugel der Weltwirtschaft: AHK World Business Outlook 2015/2016
 
Der Blick in die Glaskugel der Weltwirtschaft: Wie entwickeln sich die Märkte weltweit?

Im aktuellen „AHK World Business Outlook 2015 / 2016“ sind die Rückmeldungen der jüngsten AHK-Umfrage von weltweit rund 2.500 Unternehmen zusammengefasst. Demzufolge blicken die Unternehmen weniger optimistisch in die Zukunft. Nur noch 46 Prozent der Betriebe rechnen mit höheren Umsätzen. Die zentralen Ergebnisse haben wir für Sie zusammengefasst:

Deutscher Export wächst schwach

Die deutschen Exporte werden im kommenden Jahr nur noch um 3,5 Prozent
zulegen.

Weltwirtschaft: langsamere Gangart

Etliche Schwellenmärkte - z. B. in Südamerika, im Nahen und Mittleren Osten oder
Russland - befinden sich in einer Krise. Das Schwergewicht China schlägt einen
spürbar flacheren Wachstumspfad ein. Die einigermaßen robuste Entwicklung in
den USA und Europa stützt das deutsche Ausfuhrgeschäft. Dieses kann die negativen
Entwicklungen jedoch nur teilweise ausgleichen.

Reformfreudige Eurozonenländer profitieren

Die Eurozone sendet erfreuliche Wachstumssignale aus. Erstmals seit 2006 wachsen
wieder aller Länder der Eurozone. Die reformorientierten Länder Spanien, Portugal,
Irland und zuletzt auch Italien werden mit einer höheren Beschäftigung belohnt. Gerade in Italien sind die Unternehmen optimistisch. Damit lässt die Eurozone vorerst ihre Rolle als Sorgenkind hinter sich. Die Betriebe in den Eurozonenländern profitieren derzeit von einem schwächeren Euro, der die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zumindest kurzfristig verbessert. Allerdings hat sich auch in diesen Wirtschaftsregionen die Zuversicht geschmälert.

China schwächelt weiter

Das kräftige chinesische Wachstum der letzten Jahre kühlt sich weiter ab. Die Industrieproduktion und auch der Einzelhandelsumsatz wachsen langsamer. Der
Export stagniert, sogar der Import verringert sich. Bei den Unternehmen macht sich verstärkt Unsicherheit breit. Bei Investitionen und Neueinstellungen wollen sich die Betriebe daher eher zurückhalten.

USA sind Hoffnungsträger

Die deutschen Unternehmen bleiben zwar optimistisch, jedoch werden sich die starken Zuwächse beim deutschen Export in die USA aus diesem Jahr (rund 20 Prozent) 2016 kaum wiederholen lassen. Denn sie waren in hohem Maße auf Wechselkursveränderungen begründet - die für 2016 so nicht erwartet werden. Alles in allem ist die Euphorie einer eher durchschnittlich guten Beurteilung gewichen. Dies spiegelt beim Blick auf die amerikanische Konjunktur auch die Vertagung des Zinsanstiegs durch die US-Notenbank wider.

Risiken nehmen zu

Die beiden Toprisiken für die Unternehmen haben im Vergleich zur Vorumfrage
weiter an Relevanz gewonnen. Wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen - wie beispielsweise protektionistische Maßnahmen zugunsten lokaler Betriebe oder neue bürokratische Hemmnisse – und die schwächelnde Nachfrage stellen Hindernisse ihrer Geschäftstätigkeit dar. Diese konkreten Konjunktursorgen ergeben sich auch aus der schwächelnden Wirtschaft in China, die sich auf andere Länder auswirken und damit zu einer globalen Wirtschaftskrise entwickeln kann.

Entwicklung in Regionen und Ländern

• Weltwirtschaft verliert an Dynamik
• Eurozone mit weniger Schwung
• In Italien springt der Motor wieder an
• Frankreich bereitet Sorgen
• Niederlande auf Wachstumspfad
• Großbritannien bleibt Zugpferd der EU
• Polen, wirtschaftlicher Leuchtturm in Europa
• Weitere Abkühlung in Russland
• Bodenbildung in der Ukraine
• Politische Unsicherheiten setzen der Türkei zu
• China wird zum Sorgenkind der Weltwirtschaft
• Indien auf dem Weg nach vorne
• Südostasien kriselt in chinesischem Fahrwasser
• Schwergewichte Japan und Südkorea straucheln
• Widersprüchliche Signale aus Afrika und dem Nahen Osten
• In Südafrika regiert das Prinzip Hoffnung
• Ölpreisverfall setzt Nigeria zu
• Ägypten stabilisiert sich
• VAE erntet Früchte
• Saudi Arabien braucht neuen ökonomischen Schwerpunkt
• Iran: Zeichen stehen auf Wachstum
• Nordamerika: Bestwerte bei der AHK-Umfrage
• Auch Kanada ächzt unter niedrigen Rohstoffpreisen
• USA: Warten auf den Zinsanstieg
• Mexiko noch hinter den Erwartung zurück
• Südamerika schwächelt weiter
• Brasilien weiter in unruhigem Fahrwasser
• Leichte Hoffnungsschimmer in Argentinien

Weitere Informationen und detaillierte Statistiken finden Sie im „AHK World Business Outlook 2015 / 2016“ im Anhang.

Quelle: AHK World Business Outlook 2015 / 2016, DIHK – Bereich Außenwirtschaftspolitik und –recht
> Zur DIHK-Pressemeldung.

 
Anhänge
 
ahk-world-business-outlook-2015-2016
 
 
 
 
Neues im Auwi-Portal
 
Das Außenwirtschaftsportal Bayern (http://www.auwi-bayern.de) bietet Ihnen aktuelle Infos und Berichte zum Thema Export!
 
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Aktuell:
- Außenwirtschaft von A bis Z: Heute A wie Auslandshandelskammer
- Gute Absatzperspektiven auf dem US-Weinmarkt
- Belgien führt eine kilometerabhängige Maut ein
- Go East: Ost-West-Forum Bayern – So war’s
- Erfolg hat, wer vor Ort ist – Russland-Panel beim Ost-West-Forum
- TTIP: Wirtschaftsinteressen und Wertvorstellungen – EU will nachhaltige Entwicklung
- Mindestlohn im EU-Ausland
- Treffen deutscher und chinesischer Umwelttechnologieunternehmen
-
Luxemburg: Online-Registrierung bei Entsendung von Arbeitnehmern

Afrikaportal:
- 518 Millionen Mobilfunknutzer bis 2020 in Subsahara-Afrika
- Einbindung lokaler Partner in Tansania eine Erfolgsbedingung
- Weltbank-Report: Wo die besten Bedingungen für Unternehmen in Afrika herrschen

Neue Publikationen:
- Exportbericht Polen
- Exportbericht Indonesien
- Exportbericht Singapur
- Exportbericht Norwegen
 
 
 
 
Ägypten: Langsame Erholung, aber strukturelle Probleme
 
Im November ist ein Coface-Bericht zu Ägypten erschienen.
Das zeichnet sich ab:
  • Größere politische Stabilität, Wirtschaftsreformen, Investitionen aus dem Ausland: unterstützende Faktoren für wirtschaftliche Erholung
  • Coface erwartet 4,4 Prozent Wachstum 2015/2016
  • Weiter abhängig von Finanzhilfen und Direktinvestitionen aus Golfstaaten
  • Leistungsbilanz 2015 im Minus, Staatsdefizit bleibt hoch
  • Leichte Belebung in Tourismus- und Automobilbranche, Sicherheitslage und fragile Erholung der Wirtschaft
Den Bericht finden Sie im Anhang.
 
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Coface-Bericht: Ägypten
 
 
 
 
Argentinien: Ein Ende des Protektionismus?
 
Mit dem Sieg des konservativen Oppositionspolitikers Mauricio Macri bei der Präsidentschaftswahl am 22.11.2015 in Argentinien (51,8% der Stimmen) stehen die Chancen gut für eine wirtschaftspolitische Öffnung der zweitgrößten Volkswirtschaft Südamerikas. Während die Regierung von Christina Kirchner auf eine Reihe von protektionistischen Maßnahmen gesetzt hat, kündigte Macri den Abbau von Handelshemmnissen und eine baldige Lösung mit den Hedgefonds an.
 
Gegenwärtig existieren starke Einschränkungen hinsichtlich des Waren-, Dienstleistungs- und Zahlungsverkehrs. So werden für alle Einfuhren ab einem Wert von 100.000 US-Dollar/Jahr nach Argentinien vorherige eidesstaatliche Import-Erklärungen (DJAI – Declaración Jurada Anticipada de Importación) verlangt, welche durch die nationale Steuerbehörde AFIP ausgestellt werden müssen. Zwar werden die DJAIs in der Regel genehmigt, solange sich die Unternehmen an vereinbarte Quoten halten. Es gibt aber auch zahlreiche Fälle, bei denen Importanträge abgelehnt wurden. Im Gegensatz zu Warenimporten von Verbrauchsgütern werden DJAIs zur Einfuhr von Kapitalgütern z. B. regelmäßig abgelehnt.
 
Nach wie vor sind keine formellen Kriterien bekannt, nach denen ein Antrag angenommen bzw. abgelehnt wird. Allerdings gibt es Hinweise, dass lokale Produktionsunternehmen zu den Zolltarifpositionen der im Land hergestellten Waren und ebenfalls zu Vorschlägen hinsichtlich möglicher Zollbestimmungen befragt werden. Zudem werden solche Güter bevorzugt zum Import zugelassen, welche für den innerargentinischen Produktionsprozess gebraucht werden.
 
Generell braucht ein ausländischer Exporteur einen argentinischen Importpartner, der die DJAI beantragt. Der Betrag, den der argentinische ‎Importeur bei Vorliegen einer Einfuhrgenehmigung in einem vereinfachten Verfahren ins ‎Ausland transferieren kann, wurde von der argentinischen Zentralbank kürzlich um 25.000 US-Dollar auf 50.000 US-Dollar gesenkt. Nach Angaben der Deutsch-Argentinischen Industrie- und Handelskammer lag diese Tageshöchstgrenze für Auslandsüberweisungen im Mai 2015 noch bei 150.000 US-Dollar. Aufgrund der aktuellen Schwankungen sollten sich Firmen beim Zahlungsverkehr deshalb möglichst vor Ort über aktuelle Änderungen informieren.
 
Einschätzungen zufolge wird Mauricio Macri, der am 10. Dezember das Präsidentenamt übernehmen wird, einen neuen, wirtschaftsfreundlicheren Kurs einschlagen. Somit ist zu erwarten, dass die geltenden Einfuhr- und Handelshemmnisse bald der Vergangenheit angehören werden.

(Quelle: AHK Argentinien und WKÖ)
 
 
 
 
Baltikum: Nachfrage nach deutscher Medizintechnik steigt
 
Die Medizintechnikbranche in den baltischen Staaten wächst bis 2019 stark, das geht aus jüngsten Prognosen hervor. Noch ist die inländische Fertigungstiefe aber gering, so dass die Importe überproportional zulegen. Dabei gehört Deutschland für alle drei Staaten zu den wichtigsten Herkunftsländern von medizintechnischen Gütern. Deutsche Unternehmen haben Estland bereits als Produktionsstandort entdeckt.

Quelle: GTAI
 
 
 
 
Großbritannien: Endlich unkomplizierte Auslagenerstattung – Dispensation adé!
 
Als Folge einer der legislativen Änderungen im Finance Act 2015 werden ab dem 06.04.2016 nunmehr auch in Großbritannien gängige Auslagenzahlungen grundsätzlich schon im Ansatz von der Lohnsteuer- und Sozialversicherungspflicht befreit sein. Allein originär nicht abzugsfähige Auslagenerstattungen, wie beispielsweise die Zahlung für eine private Krankenversicherung oder Pauschalzahlungen, bleiben über das P11D Formular meldepflichtig.
 
Mit dieser Neuregelung entfällt die Meldepflicht von Auslagenerstattungen auf dem P11D Formular am Ende des Steuerjahres, sowie die anschließende Befreiung für den Arbeitnehmer über einen s336 Antrag. Auch muss der Arbeitgeber keine Befreiungsanträge mehr stellen. Alle derzeitigen Dispensationen verlieren ab dem neuen Steuerjahr ihre Gültigkeit.
 
Friederike Uebing von der Rechtsabteilung der Deutsch-Britischen Industrie- und Handelskammer (AHK) wfügt hinzu: „Diese Neuregelung hebt die umständliche Prozedur der Meldepflicht und Befreiungsanträge auf und kommt damit Arbeitgebern sowie auch Arbeitnehmern zugute. Es empfiehlt sich allerdings weiterhin, einen Lohnbuchhaltungsexperten mit örtlicher Kenntnis zu Rate zu ziehen, der die Ausnahmen von dieser Neuregelung kennt und weiß, welche Auslagen auch weiterhin gemeldet werden müssen.“
 
Die Deutsch-Britische Industrie- und Handelskammer in London unterstützt deutsche Unternehmen bei der Abwicklung der monatlichen Lohnbuchhaltung für Mitarbeiter im Vereinigten Königreich und wickelt auch Rentenversicherungszahlungen im Rahmen des Auto Enrolment ab.
Weitere Informationen erhalten Sie bei Friederike Uebing, Tel. +44 (20) 7976 4144, payroll@ahk-london.co.uk.
 
 
 
 
Iran: Bewerbungsaufruf zum Projekt „Iran-Horizonte 2016“
 
Ziel des Projekts ist es, die deutsch-iranischen Wirtschaftsbeziehungen zu stärken und ein Netzwerk von qualifizierten und an Deutschland interessierten Ansprechpartnern in Politik und Wirtschaft aufzubauen. Im Rahmen des Projekts werden zunächst ca. 20 junge iranische Akademikerinnen und Akademiker mit erster Berufserfahrung gefördert und an deutsche Unternehmen für eine achtwöchige Hospitation vermittelt. Die Hospitation soll zum Ende des 1. Quartals 2016 starten.

Unternehmen, die auf dem iranischen Markt Fuß fassen möchten, bietet die Aufnahme einer iranischen Fachkraft die Gelegenheit, nachhaltige Wirtschaftsbeziehungen zu iranischen Geschäftspartnern aufbauen.

Im Gegenzug können auch die iranischen Teilnehmer gute Kontakte zu deutschen Unternehmen knüpfen und Deutschland besser kennenlernen.

Nähere Informationen zum Projekt finden Sie im beigefügten Bewerbungsaufruf. Über einen Link im Bewerbungsaufruf gelangen interessierte Unternehmen zu einer webbasierten Umfrage, über die sie bis zum 30.11.2015 (Bewerbungsfrist) ein Musterprofil für Ihren iranischen Kandidaten erstellen können.
 
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Iran-Horizonte 2016 -Bewerbungsaufruf
 
 
 
 
Russische Föderation: Ermäßigung der Mautgebühren für Schwerlast-Lkw
 

Seit dem 15.11.15 ist die Nutzung der föderalen Straßen Russlands für schwere Lkws mit einer Masse von mehr als 12 Tonnen mautpflichtig (siehe Meldung vom 6.10.15).

Als Reaktion auf Einwände der Logistikbranche hat die russische Regierung die Höhe des Koeffizienten zur Mautberechnung geändert und damit die Gebühren vorübergehend gesenkt.

Bis zum 29.2.16 beträgt die Gebühr 1,5293 Rubel pro Kilometer, ab 1.3.16 bis 31.12.18 erhöht sich die Gebühr auf 3,06 Rubel pro Kilometer. Zuvor war eine Gebühr von 3,73 Rubel angesetzt worden.

Die Entrichtung der Gebühren über das System „Platon“ bleibt bestehen.

Quellen:
Erklärung der Föderalen Straßenagentur des Transportministeriums der Russischen Föderation
Verordnung der Regierung der Russischen Föderation vom 3.11.15 Nr. 1191

http://www.gtai.de/GTAI/Navigation/DE/Trade/Recht-Zoll/Zoll/zoll-aktuell,t=russische-foederation--ermaessigung-der-mautgebuehren-fuer-schwerlastlkw,did=1352374.html 

(Quelle: gtai)

 

 
 
 
 
Rumänien will Verkehrsinfrastruktur weiter stärken
 
Rumänien plant den Ausbau seiner Verkehrswege auf breiter Front. Finanzhilfen kommen von der EU. Das sogenannte operationelle Programm (OP) Großinfrastruktur basiert auf dem General Masterplan für Verkehr. Seine Prioritätsprojekte, die bis 2030 angegangen werden sollen, umfassen alle Verkehrsarten. Die Experten legen ein konstantes Wachstum der Anteile des Straßen- und Luft- zu Lasten des Bahnverkehrs zugrunde. Der Güterverkehr werde für alle Verkehrsarten zunehmen.

Quelle: GTAI
 
 
 
 
Slowakei startet großes Förderprogramm für erneuerbare Energien
 
Die Slowakei bietet ein neues Förderprogramm zur Nutzung von erneuerbaren Energiequellen in Wohngebäuden an, das bis 2020 115 Mio. Euro zur Verfügung stellt.

Wer Solaranlagen, Biomassekessel, Wärmepumpen oder kleine Windräder installiert, bekommt bis zur Hälfte der Investitionen erstattet. Auch der Einbau von Stromspeichern wird bezuschusst. Für Hersteller von entsprechender Technologie ist es wichtig, sich zuvor bei der staatlichen Umweltagentur SIEA registrieren lassen.

Anbieter von Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energiequellen warten seit Jahren auf Impulse in der Slowakei. Nun ist es endlich soweit. Ab Herbst 2015 will die slowakische Regierung Hausbesitzer stärker zum ökologischen Umbau ihrer Energieversorgung animieren.

Quelle: GTAI
 
 
 
 
USA: Hoffen auf den Freihandel mit der EU
 
Die US-Textilindustrie verbindet hohe Erwartungen mit den aktuellen Verhandlungen über das Freihandelsabkommen TTIP. Von einer Realisierung würde die Industrie erheblich profitieren, erwartet Sarah Faye Pierce, Vizepräsidentin des National Council of Textile Organizations (NCTO). Textilherstellern im Land würde erstmals ein von Handelsschranken befreiter Zugang zu einem Markt gewährt, der von der Größe und Kostenstruktur dem heimischen sehr ähnlich ist.

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Verschiedenes
 
Geschäftspartnersuche: Spezialist für Oldtimer-Ersatzteile sucht Partner
 
Das tschechische Unternehmen KM engineering s.r.o. ist spezialisiert auf Oldtimer-Ersatzteile und –Zubehör für Mercedes Benz und Porsche. Das Unternehmen möchte künftig im Bereich Konstruktion expandieren und ist auf der Suche nach langfristigen Partnern.

Kontakt: 
Herr David Kadlec
KM Engineering s.r.o.
Tel.: +420 775 280 523
E-Mail: info@km-engineering.cz

 
 
 
 
Unternehmensangebot: Büroservice und Betreuung für Ihre englischsprachigen Kunden
 
Sie haben ausländische Firmen zu Besuch? Die Meetings müssen in Englisch gehalten werden? Die Kunden erwarten von Ihnen, dass Sie von sich überzeugt sind und dies auch zum Ausdruck bringen? Während des Kundenbesuches haben Sie von morgens bis abends mit der Betreuung zu tun. Welche Firma mit internationalen Kunden kennt das nicht?

PS Bürodienst wurde im diesem Jahr von Petra Shrier gegründet. Das Angebot umfasst sowohl Büroservice als auch Hilfe bei der Betreuung von englischsprachigen Kunden. Die Dienstleistungen sind vielfältig, ob Hilfe bei einer Telefonkonferenz, Meetings oder die Betreuung der Kunden, damit Sie für einige Stunden das Tagesgeschäft erledigen können. Sie können bei PS Bürodienst auf über 20-jährige Büroerfahrungen und Auslandserfahrungen zurückgreifen.

> Mehr.

Kontakt: Petra Shrier | PS Bürodienst | 95478 Kemnath | Tel. 09642 / 70 48 700