Wirtschaft begrüßt teilweise Öffnung der Berufsschulen in Bayern

Gößl: „Wichtiger Schritt für rund 60.000 IHK-Auszubildende in den Abschlussklassen“

 

München (27. April 2020) – Die heutige Wiederöffnung der Berufsschulen im Freistaat für Auszubildende in Abschlussklassen findet große Zustimmung in der Wirtschaft. „Die schrittweise Rückkehr zur Normalität für unsere Auszubildenden und ihre Ausbildungsbetriebe hat damit begonnen. Die Berufsbildung ist ein Grundpfeiler der Nachwuchssicherung der Wirtschaft und es ist wichtig, dass hier wieder eine klare Perspektive besteht“, sagt Manfred Gößl, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK). Die Unterrichtsaufnahme betrifft bayernweit rund 60.000 Auszubildende aus Betrieben in Industrie, Handel und Dienstleistungen, deren Abschlussprüfungen heuer anstehen.


Die IHK-Abschlussprüfungen finden turnusmäßig zweimal im Jahr statt. Die Frühjahrstermine für die schriftlichen und praktischen Abschlussprüfungen sind wegen der Corona-Beschränkungen von April und Mai auf Mitte Juni verschoben, so die derzeitige Planung. Die Winterprüfung soll heuer unverändert ab Ende November stattfinden.


Die bayerischen IHKs begrüßen auch die Erleichterungen in der beruflichen Weiterbildung, etwa für angehende Meister und Fachwirte. Auch hier ist für Abschlussjahrgänge ab heute wieder Präsenzunterricht unter strengen Hygienevorschriften möglich. Jährlich stellen sich im Freistaat mehr als 10.000 Prüflinge den IHK-Fortbildungsprüfungen. Ersatztermine für die Corona-bedingt verschobenen IHK-Weiterbildungsprüfungen im Frühjahr sind von Mitte Juni bis August geplant.

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