Bayerische Wirtschaft begrüßt Pläne von Söder und Pschierer

BIHK-Präsident Sasse: „Kraftvolle Standortpolitik wird Bayern noch stärker machen“

 

München (13.06.2018) – Der Bayerische Industrie- und Handelskammertag (BIHK) begrüßt die wirtschaftspolitischen Signale zur Stärkung der bayerischen Wirtschaft aus der gestrigen Ministerratssitzung. „Mit einer kraftvollen Standortpolitik wird Bayern noch stärker werden und seinen Platz an der Spitze Deutschlands und Europas verteidigen. Dabei hat die Staatsregierung die volle Unterstützung der bayerischen IHKs“, sagt BIHK-Präsident Eberhard Sasse.

 

„Es ist gut für den Standort Bayern, wenn sich der Ministerpräsident und der Wirtschaftsminister als aktive Kümmerer für die Wirtschaft sehen, den Mittelstand als Basis des wirtschaftlichen Erfolgs verstehen, und bayerische Interessen auch klar in Berlin zur Sprache bringen“, so Sasse weiter. Der BIHK-Präsident bewertet die Pläne zur Wirtschaftsagentur Bayern als grundsätzlich positiv: „Die angekündigte Ansiedlungspolitik
aus einem Guss wird der Wirtschaft gute Dienste leisten, wenn durch die neue Organisationsstruktur die Bedürfnisse der Betriebe besser abgedeckt werden können.“ Auch die angekündigten Förderprogramme für die Tourismusbranche seien wichtig, da sie besonders den ländlichen Raum und über Sekundäreffekte weitere Branchen wie Einzelhandel und Dienstleistungen stärken. Sasse lobt besonders die Fortsetzung des Digitalbonus, der mit zusätzlichen 100 Millionen Euro dotiert wurde.

 

Die bayerischen IHKs unterstützen die angekündigten Bundesratsinitiativen mit Vorstößen zum Gründungsklima und zum Bürokratieabbau. Der Vorschlag der Staatsregierung, Auszubildende im Hotel- und Gaststättengewerbe bei der Besteuerung von Sachbezügen wie freier Kost und Logis zu entlasten, greift laut Sasse eine Forderung der Wirtschaft auf. „Hier ist unser Wunsch, Azubis in allen Branchen mit einem Freibetrag zu berücksichtigen, damit sich arbeitgebergeförderter Wohnraum und Verpflegungsleistungen für Arbeitgeber und Auszubildende lohnen. In Zeiten des Bewerbermangels wäre dies eine große Hilfe für alle Ausbildungsbetriebe“, sagt der BIHK-Präsident.

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