Nachlassendes Wirtschaftswachstum ist Warnschuss an die Politik

Gößl: „Wirtschaft benötigt dringend Unternehmenssteuerreform“

 

München (29.03.2019) – Die schwierigen wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen haben 2018 zu einer Verlangsamung des Wirtschaftswachstums in Bayern geführt. Mit einem Plus von 1,4 Prozent nahm das reale Bruttoinlandsprodukt nur halb so stark zu wie im Vorjahr 2017. „Der Boom ist vorbei und die Konjunktur wird sich noch mehr eintrüben“, sagt Manfred Gößl, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK) e. V. Die Halbierung gegenüber 2017 sei, so Gößl, ein deutlicher Warnschuss an die Politik.


Angesichts des verlangsamten Wachstums fordert der BIHK-Chef von der Bundesregierung, die Weichen richtig zu stellen und die Standortbedingungen für Unternehmen zu verbessern. „Die durchschnittliche Steuerbelastung in den EU-Ländern liegt zwischenzeitlich bei unter 23 Prozent, in Deutschland hingegen bei über 30 Prozent. Wir brauchen dringend Steuerentlastungen sowohl für Personen- als auch für Kapitalunternehmen auf ein international übliches Niveau. Das schafft letztendlich die erforderlichen Ressourcen für Innovationen und Investitionen und wird die Konjunktur stärken.“

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