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BIHK-Präsident: „Harter Lockdown ab Mittwoch trifft Einzelhändler tief ins Mark“

Schließungen fallen in traditionell umsatzstärkste Zeit / Forderung nach schneller Umsetzung der Hilfen

 

München (14.12.2020) – Der harte flächendeckende Lockdown ab Mittwoch ist aus Sicht der bayerischen Wirtschaft ein herber Schlag für den Einzelhandel in Bayern. „Die angeordneten Schließungen in der Weihnachtszeit sind ein Desaster für die Einzelhändler im Freistaat und treffen sie tief ins Mark“, erklärt Eberhard Sasse, Präsident des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK). „Die Entscheidung der Politik war aber angesichts der dramatisch steigenden Infektions- und Todeszahlen erwartbar und trägt hoffentlich dazu dabei, die Zahl der Corona-Erkrankungen drastisch zu senken und damit auch die Krankenhäuser zu entlasten.“


Sasse betont, dass der Einzelhandel zwischen November und Ende Januar traditionell den größten Umsatz im Jahr erzielt. „Der Umsatz der bayerischen Einzelhändler im November und Dezember des vergangenen Jahres lag insgesamt bei rund 14 Milliarden Euro. Aber auch zu Beginn des neuen Jahres profitieren die Geschäfte in den Innenstädten gewöhnlich, wenn Kunden zum Beispiel ihre Geschenkgutscheine einlösen. Dieser so wichtige Umsatz wird heuer ausbleiben und für viele Betroffene platzt damit auch die Hoffnung, das bisher schon desaströse Jahr noch einigermaßen über die Runden zu bekommen“, sagt der BIHK-Präsident.


Damit die Existenzen der Händler nicht bedroht sind oder vor dem Aus stehen, fordert der BIHK eine rasche Umsetzung der angekündigten Hilfen des Bundes. „Schon jetzt kämpfen Geschäftsleute auch im Einzelhandel täglich um ihre Existenz“, betont Sasse. „Deswegen müssen die versprochenen Fixkostenzuschüsse, Abschlagszahlungen und Sonderabschreibungen für Saisonware vom Bund schnellstmöglich auf den Weg gebracht werden. Wir können uns keine Verzögerungen leisten.“

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