BIHK-Chef Gößl: Schlechtreden der Ausbildung nicht zulassen

Überwiegende Mehrheit der Auszubildenden zufrieden

 

München (18.10.2019) – Zur heute veröffentlichten Studie des DGB Bayern zur Ausbildung im Freistaat erklärt Manfred Gößl, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK): „Die Unternehmen in Bayern investieren so viel wie noch nie in die berufliche Bildung, um sich den Fachkräftenachwuchs für morgen zu sichern. Leistungswilliger und kompetenter Nachwuchs wird dringend gebraucht und von den Betrieben und ihren Ausbildern gehegt und gepflegt. Kein Unternehmer hat Interesse, seine zukünftigen Mitarbeiter zu vergraulen und damit den Ast abzusägen, auf dem er sitzt. Das ständige Schlechtreden erweist der Ausbildung einen Bärendienst und entspricht einfach nicht den Tatsachen.“


BIHK-Chef Gößl betont, dass die Auszubildenden im IHK-Bereich mit der betrieblichen Ausbildung zufrieden sind. Laut einer aktuellen Umfrage unter Auszubildenden der IHKMitgliedsfirmen in Bayern geben die Jugendlichen auf einer Skala von Eins bis Fünf ihren Ausbildungsbetrieben im Schnitt eine glatte Zwei. Als Basis für das weitere Berufsleben bewerten die Azubis ihre Ausbildung sogar mit einer Zwei plus.


Unter Verweis auf hohe Abbruchquoten bei Studierenden fordert Gößl: „Generell muss noch viel mehr für die Berufsorientierung an den Schulen getan werden, damit die Jugendlichen bessere Vorstellungen von Berufsbildern und Bildungswegen haben. Die immense Chancenvielfalt, die sich durch eine berufliche Ausbildung bietet, bleibt leider noch zu oft im Verborgenen.“


Insgesamt bilden im Freistaat aktuell 29.339 IHK-zugehörige Betriebe rund 140.000 Auszubildende aus. Der IHK-Bereich steht für rund 60 Prozent aller Ausbildungsverhältnisse.

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