Bayerische Wirtschaft zählt auf Söder

BIHK-Präsident Sasse: „Brauchen Speerspitze gegen Berliner Gedankenspiele“

 

München (16.03.2018) – Der Bayerische Industrie- und Handelskammertag (BIHK) ruft den neu gewählten bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) zu einer Fortsetzung der wirtschaftsfreundlichen Politik in Bayern auf. „Der Freistaat steht vor großen Aufgaben, die Staatsregierung und Wirtschaft gemeinsam lösen müssen. Wir wollen die Erfolgsgeschichte des Standorts Bayern mit Markus Söder fortschreiben“, sagt BIHK-Präsident Eberhard Sasse. Zu den Prioritäten der nächsten Jahre müssten die Stärkung der beruflichen Bildung, die Digitalisierung in Wirtschaft und Verwaltung, der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur und Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel gehören, so Sasse.

 

Der BIHK-Präsident forderte Söder auf, bundespolitisch offensiv für bayerische Interessen einzutreten. „Bayerische Politik muss die Speerspitze gegen Berliner Gedankenspiele sein“, so Sasse. Schon in den vergangenen Jahren habe die Staatsregierung etwa bei der Reform der Erbschaftsteuer die bayerischen Unternehmen vor den schlimmsten Auswüchsen der Bundespolitik bewahrt. Auch bei der Finanzpolitik könne Berlin von München lernen. Seit 2006 werden im Freistaat keine neuen Schulden im allgemeinen Haushalt gemacht, seit 2012 wird die Verschuldung getilgt.

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