Landtagswahl in Bayern 2018

Am 14. Oktober 2018 wird der neue Bayerische Landtag gewählt. Was erwartet die Wirtschaft von der zukünftigen Staatsregierung?

 

Die bayerischen IHKs fassen in den vorliegenden 23 Positionspapieren die wichtigsten wirtschaftspolitischen Handlungsfelder zusammen und bieten Parteien und Mandatsträgern konkrete Lösungsvorschläge an, um die Herausforderungen gemeinsam anzugehen. Dem Leitbild des Ehrbaren Kaufmanns folgend, werben die IHKs in den Positionen für die Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft, für ordnungspolitische Vernunft, für nachhaltiges Wachstum und finanzpolitische Weitsicht.

 

 

Positionspapiere zu den BIHK-Exzellenzthemen

Berufliche Bildung

Die Unternehmen in Bayern brauchen eine leistungsfähige, starke berufliche Bildung, um ihre Wettbewerbsfähigkeit auch in Zukunft mit top qualifizierten Fachkräften sichern zu können. Für eine starke berufliche Bildung wiederum ist angesichts des demografischen Wandels, der Globalisierung, der Digitalisierung und veränderter Bildungswege eine ganzheitliche und nachhaltige Bildungspolitik erforderlich.

Fachkräftesicherung

Aktuell fehlen der bayerischen Wirtschaft knapp 230.000 Fachkräfte, davon fast 200.000 beruflich Qualifizierte. In der jüngsten IHK-Konjunkturbefragung sahen 55 Prozent der Betriebe im Fachkräftemangel ein Geschäftsrisiko. Gleichzeitig wird die Digitalisierung in den Unternehmen zu starken Veränderungen führen. Die Anforderungen an die Beschäftigten werden sich verändern und digitale Kompetenzen an Bedeutung gewinnen.

Energie & Rohstoffe

Um die Energiesicherheit für die Unternehmen im Freistaat weiterhin zu gewährleisten, müssen die vorhandenen Rahmenbedingungen weiter angepasst werden. Erforderlich sind eine Beschleunigung des Ausbaus gesicherter Kapazitäten, eine fristgerechte Errichtung der erforderlichen Übertragungsnetze, die Verstärkung der Verteilnetze sowie eine bessere Einbindung des bayerischen Stromnetzes in den europäischen Energiebinnenmarkt.

Internationalisierung

Für die stark außenwirtschaftlich orientierte bayerische Wirtschaft sind aktuelle Entwicklungen wie die zunehmende Instabilität europäischer Mitgliedsländer oder der weltweit zunehmende Protektionismus schädlich. Sie verkomplizieren Exportgeschäfte, machen diese risikoreicher und erschweren durch neue Handelsbarrieren die internationale Arbeitsteilung. Von offenen Märkten profitieren alle Länder. Protektionismus und Renationalisierung gefährden hingegen die wirtschaftliche Prosperität aller.

Ehrbarer Kaufmann

Die zentralen Herausforderungen unserer Zeit, wie etwa Globalisierung, Klimawandel, Ressourcenknappheit und demografischer Wandel, lassen sich nur gesamtgesellschaftlich bewältigen. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sind gefordert, ihre Potenziale zu bündeln und gemeinsam zukunftsweisende Ideen und Lösungsansätze zu entwickeln. Für Unternehmen in Bayern bedeutet dies insbesondere, die Auswirkung ihrer Geschäftstätigkeit auf Gesellschaft und Umwelt stärker in den Blick zu nehmen.

Weitere Informationen

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