Bayerische Wirtschaft: Starke Beziehung zu Russland erneuert

BIHK-Präsident Sasse: „Bayern und Russland sind Partner und Freunde

 

Eine positive Bilanz der Russlandreise einer bayerischen Delegation um
Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) zieht der Bayerische Industrie- und Handelskammertag  (BIHK). „Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs hat Bayern eine starke Partnerschaft und Freundschaft mit Russland aufgebaut, die der Freistaat und die Unternehmen mit der Reise erfolgreich vertieft haben. Unsere russischen Partner haben in unseren vielfältigen Gesprächen mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft äußerst großes Interesse an guten Beziehungen zu Bayern und Deutschland gezeigt. Russland sieht uns als Wunschpartner in der EU und zählt auf die verlässlichen und vertrauensvollen Beziehungen zu Bayern“, sagt BIHK-Präsident Eberhard Sasse. „Darauf lässt sich aufbauen. Durch den großen Modernisierungsbedarf in der russischen Wirtschaft ergeben sich hervorragende Perspektiven für Unternehmen aus dem Freistaat. Russland ist ein absoluter Zukunfts- und Wachstumsmarkt für Bayern“, so Sasse.

 


Die bayerische Wirtschaft werde Russland bei der marktwirtschaftlichen Entwicklung
unterstützen. Dazu hat BIHK-Präsident Sasse Gespräche mit Vladimir Platonov, Präsident
der Wirtschaftskammer Moskau, geführt. „Der für unseren Wirtschaftserfolg so
wichtige Mittelstand fehlt in Russland. Die russischen Partner wollen deswegen den
Erfahrungsaustausch mit uns vertiefen, unter anderem auch zu unserem dualen Ausbildungsmodell“, so Sasse weiter.

 


Laut BIHK leiden die bayerischen Exporte nach Russland unter der schweren, seit
2013 andauernden Wirtschaftskrise im flächenmäßig größten Staat der Erde. Eine zusätzliche Belastung sind die seit August 2014 geltenden Sanktionen für potenziell militärisch einsetzbare Güter sowie Ausrüstungen für die Öl- und Gasindustrie. Die bayerische Wirtschaft steht den Sanktionen weiter skeptisch gegenüber, auch wenn ein vorzeitiges Ende der Strafmaßnahmen unrealistisch ist. „Die bisherigen Erfahrungen mit
Sanktionen zeigen, dass sie meist nicht geeignet sind, die damit verbundenen politischen
Ziele zu erreichen“, erklärt Sasse.

DIHK AHK

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