BIHK fordert besseres Steuerrecht

Nichts braucht Deutschland so dringend wie Wachstum und neue Arbeitsplätze. Doch ohne eine wettbewerbsfähige Steuerpolitik können Unternehmer nicht für die entscheidenden Impulse sorgen. Deshalb haben die bayerischen IHKs einen 25-Punkte-Katalog für ein wettbewerbsfähiges Steuerrecht erstellt.

 

Leitlinie der Politik müsse sein, so BIHK-Hauptgeschäftsführer Peter Driessen, das Steuerrecht leistungs- und innovationsfördernd sowie nachvollziehbar zu gestalten. Die bayerischen Kammern fordern deshalb, in der nächsten Legislaturperiode konsequent den so genannten Mittelstandsbauch im Einkommensteuertarif abzubauen und die kalte Progression zu bekämpfen. „Regelungen, die die Krise verschärfen, müssen dagegen sofort ausgesetzt werden“, so Driessen. Dazu gehörten die Hinzurechnung bei der Gewerbesteuer, die Zinsschrankenregelung, die Mindestbesteuerung sowie die Mantelkaufregelung. Nicht zuletzt könne die Politik mit einer steuerlichen Forschungsförderung die Innovationskraft gerade von mittelständischen Unternehmen stärken.

 

Die 25 Reformvorschläge finden Sie im Anhang.

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