Ausbildungsboom in Bayern hält an

Wirtschaft baut Lehrstellenangebot aus

 

Die Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistung in Bayern haben seit Jahresbeginn die Zahl der Ausbildungsplätze weiter gesteigert. Bis Ende März 2008 sind bei den bayerischen IHKs bereits knapp 14.000 neu abgeschlossene Verträge eingegangen. Das ist gegenüber dem ohnehin schon guten Quartalsergebnis des Vorjahres eine Steigerung von knapp sieben Prozent. „Diese erste Zwischenbilanz zeigt  wieder einmal, dass die Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen ungebrochen und noch stärker ist als der wirtschaftliche Aufschwung“, sagt Reinhard Dörfler, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages, BIHK. Außerdem beweise der anhaltende Lehrstellenboom, dass die Unternehmen in der Ausbildung des eigenen Nachwuchses eine gute Möglichkeit sehen, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

 

Das Problem, so Dörfler, werde in diesem Jahr vor allem darin liegen, dass die Betriebe keine geeigneten Bewerber für die angebotenen Stellen finden. Bereits im vergangenen Jahr konnten in Bayern Tausende von Lehrstellen nicht besetzt werden. Dieses Dilemma werde sich nach den Erfahrungen der ersten drei Monate 2008 noch weiter verstärken.  „Wir müssen deshalb befürchten, dass viele Betriebe auch in diesem Jahr auf ihren offenen Lehrstellen sitzen bleiben“, befürchtet Dörfler. 

DIHK AHK

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