Ausbildungsplätze um über acht Prozent gestiegen

München, 03.04.2007 (BIHK)  Die Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistung in Bayern haben seit Jahresbeginn die Zahl der Ausbildungsplätze weiter ausgebaut. Bis Ende März 2007 wurden bei den bayerischen IHKs bereits 13.095 neu abgeschlossene Ausbildungsverträge registriert. Das ist eine Steigerung von 8,1 Prozent gegenüber dem ohnehin schon guten Quartalsergebnis des Vorjahres von plus 7,4 Prozent. „Diese positive Entwicklung zeigt sehr deutlich, dass die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe sogar noch weit stärker ist als der wirtschaftliche Aufschwung“, so Reinhard Dörfler, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages, BIHK. Wer dagegen angesichts dieser nachprüfbaren Fakten behaupte, es gäbe keine Steigerung der Ausbildungsplätze und der Aufschwung gehe an den Bewerbern vorbei, selbst aber nicht im Geringsten für mehr Ausbildungsplätze sorge, gebärde sich nicht nur demagogisch, sondern verbreite gezielt die Unwahrheit. „Ganz bewusst benutzt der DGB nach wie vor die unvollständigen Statistiken der Arbeitsagentur, die nicht einmal mehr die Hälfte des Marktes abbilden, um eigene ideologische Ziele umzusetzen“, kritisiert Dörfler.

 

Er sei sehr zuversichtlich, dass die bayerische Wirtschaft ihr Versprechen, jedem ausbildungswilligen und -fähigen jungen Menschen einen Ausbildungsplatz anzubieten, auch in diesem Jahr wieder einlösen werde. Die bayerischen IHKs wollen in den kommenden Monaten vor allem mit Überzeugungsarbeit, Beratungen und Firmenbesuchen dafür sorgen, dass noch mehr Unternehmen in die Berufsausbildung einsteigen.

DIHK AHK

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