Bayerische IHKs begrüßen Paktverlängerung

München, 05.03.2007 (BIHK)  Der Bayerische Industrie- und Handelskammertag, BIHK, begrüßt die Verlängerung des Ausbildungspaktes für weitere drei Jahre bis 2010. „Oberstes Ziel wird es auch künftig bleiben, allen Bewerbern, die ausbildungsfähig und –willig sind, ein Ausbildungsangebot machen zu können“, sagt BIHK-Präsident Erich Greipl. Erfreulich sei, dass sich erstmals auch die freien Berufe an der freiwilligen Vereinbarung beteiligen würden. Die Zusagen für bundesweit 60.000 neue Ausbildungsplätze, 30.000 neue Ausbildungsbetriebe und 40.000 Plätze für Einstiegsqualifizierungen (EQJ) seien ehrgeizig. Die bayerischen IHKs würden aber alles daransetzen, ihren Beitrag zu leisten. „Die Ergebnisse der vergangenen Jahre sprechen dafür“, ist Greipl zuversichtlich. Im Rahmen des Paktes haben die bayerischen IHKs im vergangenen Jahr 5.667 neue Ausbildungsstellen eingeworben, doppelt so viel wie zugesagt. Auch die 4.313 akquirierten EQJ-Plätze lagen weit über der Paktzusage von rund 2.300. 

 

Die Pakterfahrungen seit 2004 hätten aber auch gezeigt, dass es für die Unternehmen immer schwieriger werde, ihre offenen Ausbildungsstellen qualifiziert besetzen zu können. Auf jeden unversorgten Bewerber in Bayern, der sich an den Nachvermittlungsaktionen im September 2006 beteiligt hat, kamen mehr als fünf Angebote. „Unternehmen, die Jahr für Jahr Auszubildende suchen und keine finden, werden ihre Bereitschaft auszubilden irgendwann einstellen“, befürchtet der BIHK-Präsident. Es sei deshalb von entscheidender Bedeutung, dass die Leistungsfähigkeit vieler Jugendlicher so schnell wie möglich an die Anforderungen einer beruflichen Ausbildung angeglichen werde.

 

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